Hundstage schlagen voll zu

Kopfbedeckung hilft gegen Sonnensticht

Langenhagen. Schwitzen bis der Arzt kommt – so könnte man diesen Sommer beschreiben. Und die Hundstage, die am Montag begannen, gehen noch bis zum 23. August. Während in diesen Tagen die Temperaturen wieder steigen, die wärmste Woche des Jahres läuft und an den Seen in Langenhagen Hochkonjunktur herrscht,werden Erinnerungen an die Hitzeperioden im Jahr 2015 wach: Dieser drittwärmste Sommer aller Zeiten mit Rekordwerten um die 40 Grad Celsius blieb für viele Deutsche nicht ohne gesundheitliche Folgen.
„Wenn der Körper zu lange Zeit hohen Temperaturen oder direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, besteht die Gefahr eines Hitzschlags. Auch bei hoher körperlicher Belastung droht die Kreislaufregulation zusammenzubrechen“, erklärt Daniel Hinz vom KKH-Serviceteam in Hannover. Bemerkbar macht sich dies sich zunächst durch Schwindel, Übelkeit, hohe Körpertemperatur und heiße, trockene Haut. Im schlimmsten Fall können die Organe versagen und der Betroffene das Bewusstsein verlieren. Im Notfall sollte immer ein Arzt verständigt werden. Zu den besonders gefährdeten Personen gehören chronisch Kranke, Sportler, kleine Kinder sowie Berufsgruppen, die im Freien arbeiten und so der Hitze besonders ausgesetzt sind.
Im Gegensatz zum Hitzschlag ist beim Sonnenstich in erster Linie das Gehirn betroffen. Die Hirnhäute in Kopf und Halswirbelsäule werden durch die intensive Sonneneinstrahlung gereizt. Dies hat zur Folge, dass der Betroffene unter Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen leidet. Daniel Hinz: „Eine leichte Kopfbedeckung in Form eines Sonnenhutes, einer Schirmmütze oder eines modischen Kopftuches hilft am besten, sich vor einem Sonnenstich zu schützen.“