Immer klar und deutlich

Tauschten sich intensiv aus: Anja Herrmann und CDU-Ratsherr Uwe Gülke. (Foto: O. Krebs)

CDU-Politiker Uwe Gülke begleitete Parkranger auf ihrer Tour

Langenhagen (ok). Vier Kräfte sind für den kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Langenhagen unterwegs. Oder besser gesagt vier Parkranger, wie sie landläufig genannt werden. Zu viel oder zu wenig? Wenn es nach CDU-Ratsherr Uwe Gülke geht, eindeutig zu wenig. Er zieht den Hut vor den Aufgaben, die das Quartett tagtäglich – meistens an der frischen Luft – leisten muss. „Am Schreibtisch sind wir selten zu finden, wir sind ja schließlich der Außendienst“, sagt Markus Villwock richtigerweise. Wie seine Kollegen ist er für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Stadt Langenhagen zuständig, in Parks und Erholungsanlagen, auf Seen und Spielplätzen und in den Ortschaften. Morgens, mittags und abends, an Werk-, Sonn- und Feiertagen. Je nach Lage. Und zu tun gebe es genug: Vermüllung, Vandalismus und Drogenhandel, wahllos abgestellte Autos – alles Probleme, die in der Flughafenstadt in der jüngsten Zeit nicht geringer geworden seien, so Uwe Gülke. Er will mit seiner Hospitanz auch zeigen, dass sich die Politik durchaus für die Arbeit der Stadtverwaltung interessiere, die Zusammenarbeit läuft aus seiner Sicht gut. Auf der Tour, die er begleitet hat, ist Uwe Gülke eines aufgefallen: „Die Ansprache ist immer klar und deutlich, auch wenn jeder anders vorgeht.“ Mitarbeiterin Anja Herrmann ergänzt im Gespräch: „Wichtig ist es, jedem den gleichen Respekt entgegenzubringen. Der Verwarnte soll beim nächsten Mal schließlich noch grüßen.“ In den sozialen Medien sei die Resonanz auf die Parkranger groß, fast ausschließlich positiv. Im Brinker Park, wo die Parkranger oft helfen, seien sie sogar schon zu Kaffee und Kuchen eingeladen worden. Ein angenehmer Nebeneffekt der anspruchsvollen Arbeit. Ziel sei letztendlich eine saubere Stadt Langenhagen. Un das in jeder Hinsicht. Dafür arbeiteten alle Abteilungen im Rathaus zusammen. Anja Herrmann nervt es gewaltig, wenn sie hören muss, dass „die faulen Parkranger mit ihren Elektroautos durch den Park fahren“. Anders sei es gar nicht möglich, es müssten etliche Strecken im Stadtgebiet zurückgelegt werden, an jedem Tag rund 50 Kilometer. „Und an Bord befindet sich Ausrüstung wie 30 Liter Löschwasser, ein Beatmungsset und ein komplettes Erste-Hilfe-Set“, sagt Markus Villwock. Er freut sich über den Besuch von Uwe Gülke: „Endlich reagieren die mal und sehen, was wir machen“, sagt er schmunzelnd. Für Uwe Gülke, der sich verstärkt für Sicherheit und Ordnung in der Stadt einsetzt, eine Selbstverständlichkeit.