Immer locker bleiben

Urgestein Konrad Mössinger überreicht Leo Appelt den Pokal.Fotos: O. Krebs

Sportlerehrung im Theatersaal hat sich bewährt

Langenhagen (dl). Sport, insbesondere Leistungssport ist immer auch eine Teamleistung derer, die hinter dem Sportler stehen und es ihm ermöglichen, Bestleistungen zu erzielen. Deshalb bekamen diesmal bei der Sportlerehrung nicht nur die Sportlerinnen und Sportler ihren verdienten Applaus, sondern auch mal deren Trainer und Helfer, die Angehörigen und Freunde, die sie anfeuern, die sich bei den Erfolgen mitfreuen und die tröstende Worte für sie finden, wenn es mal nicht so gut läuft. Die Sportlerehrung im Theatersaal wurde in diesem Jahr dank der musikalischen Begleitung der Harmony Brothers, dem Vokalensemble aus Langenhagen sowie der gewohnt charmanten Moderation von Renate Gießelmann zu einem kurzweiligen und unterhaltsamen Abend, sondern vor allem auch dank des bewährten und für die Urkundenverleihung zuständigen Bürgermeisterduos Friedhelm Fischer und Willi Minne. Besonders Minne lief an diesem Abend zur Höchstform auf. Humorvoll und zwanglos plauderte er mit den Sportlern und war auch sonst um keinen lockeren Spruch verlegen. Für gute Unterhaltung war also bestens gesorgt. Die Liste der nominierten Sportlerinnen und Sportler war lang und viele von ihnen zählten aufgrund ihres konstant hohen Leistungsniveaus zu den alljährlichen „Wiederholungstätern“ bei der Sportlerehrung und das ist natürlich auch gut so. Angefangen bei Christa Donath, die im Schwimmen in ihrer Altersklasse 75 bei Landes- und norddeutschen Meisterschaften regelmäßig erste bis dritte Plätze einfährt über das Ehepaar Teufert-Schibata mit ihren vielen Erfolgen im Gehen, die zeigen, dass man auch im fortgeschrittenen Alter nach wie vor aktiv und erfolgreich sein kann. Beachtliche Erfolge erzielten ebenso die jungen Schwimmathleten um Florian Battermann und Valentin Pfeiffer, die bei den Landes- und Deutschen Meisterschaften reihenweise erste Plätze belegten. Ähnliches gilt wie in jedem Jahr für die Läufer und Geher des DJK Sparta oder die Kegelsportler der Behindertensportgemeinschaft. Das Jahr 2013 war auch für die Radsportler des RC Blau Gelb ein äußerst erfolgreiches Jahr, denn Leo Appelt und Emma Hinze durften sich über ihre Wahl zu den Sportlern des Jahres freuen. Für Appelt war es nicht die erste Auszeichnung dieser Art, er erhielt den Pokal bereits 2009, damals wie heute aus der Hand von Konrad Mössinger. Gut möglich also, dass es nicht das letzte Mal war. Den Titel „Mannschaft des Jahres 2013“ haben sich, so Michaela Henjes, die Präsidentin des Sportrings, die Mädels der Tischtennismannschaft des MTV Engelbostel-Schulenburg mit ihrem Trainer Stephan Hartung verdient. Marian Bigocki ( DJK Sparta ) erhielt den Preis für seine ehrenamtliche Arbeit für den Sport und das Gymnasium Langenhagen für die meisten Sportabzeichen. In Zahlen ausgedrückt sind das 13,39 Prozent oder 143 Schülerinnen und Schüler.