In der Oberstufe wird es eng

IGS bleibt im elften Jahrgang sechszügig

Langenhagen. Für den elften Jahrgang der IGS (gymnasiale Oberstufe) liegen nach der neuesten Anmelderunde 212 Anmeldungen vor. Von diesen stammen 144 aus Langenhagen. Die Gesamtzahl der Angemeldeten entspricht acht Klassen. Auf Grund der räumlichen Situation hat die IGS jedoch in der Vergangenheit lediglich sechs Parallelklassen eingerichtet. Dies bedeutet, dass wahrscheinlich 56 Bewerber abgewiesen werden müssen. Dazu sagt Schulleiter Wolfgang Kuschel: „Wir fühlen uns bei der Auswahl der Bewerber in hohem Maße den Langenhagener Schülern verpflichtet und bemühen uns, diesen gerecht zu werden, soweit ihre Leistungen den Anforderungen entsprechen!" Zahlreiche Interessenten von anderen Gymnasien muss die IGS abweisen, da diese an ihren Schulen ihre Schullaufbahn weiter fortsetzen können und aufgrund der gesetzlichen Vorgaben am Ende des zehnten Schuljahres des Gymnasiums zur Zeit nicht in den Beginn des elften Jahrgangs der IGS eintreten dürfen. Kuschel ergänzt: „Wir werden auch in den nächsten Jahren bei leistungsstarken eigenen Jahrgängen immer mindestens sechszügig fahren müssen. Wir haben in der Oberstufe in allen Jahrgängen stabil rund 160 Schüler.“ Gleichzeitig weist er auf die Raumprobleme hin, die auch durch den geplanten Anbau bislang nur zum Teil bewältigt worden sind und sich durch die weiteren Baupläne zwischenzeitlich verschärfen werden. Dazu sagt Sekundarstufen-II-Leiterin Regine Klinke: „Wir hoffen, dass der dritte Bauabschnitt bald Wirklichkeit und nicht verzögert wird."