"In Gedenken an die Toten"

Ortsbürgermeisterin Gudrun Hennecke (Mitte) gedenkt den Opfern des zweiten Weltkrieges. Die Trauergemeinde und Mitglieder des Reit- und Fahrvereins Engelbostel halten inne. (Foto: L. Schweckendiek)
Langenhagen (ls). Mit Trauermärschen begann am Sonntag, 18. November, die Kranzniederlegung zum Volkstrauertag. In den Ortsteilen wie Godshorn, Kaltenweide, Schulenburg und Engelbostel und in der Kernstadt wurden an diesem Tag Gedenkstunden organisiert, um "individuellen Schmerz auszudrücken", so Pastor Müller-Jödicke. In Engelbostel nahmen die Ortsfeuerwehr, der MTV, der Reit- und Fahrverein und auch der Back to Church Chor und die Bläsergruppe des Schützenvereins Engelbostel, welche die Veranstaltung musikalisch umrahmten, teil. Ortsbürgermeisterin Gudrun Hennecke sprach zum Gedenken an die Toten, an die zu Tode gequälten und an die Opfer des zweiten Weltkrieges, sowie an die deutschen Soldaten, die im Kampf in Kriegsgebieten ihr Leben gelassen haben. Sie nannte den Volkstrauertag eine Mahnung, doch auch eine Möglichkeit der Hoffnung, da die Menschen durch Trauer zueinander geführt werden und Konflikte niederlegen. Auch sprach sie auf die Konflikte in Syrien und im Gazastreifen an und sendete ihr Beileid an alle aus, die Angehörige verloren haben und an alle, die noch in den Kampf ziehen müssen. Mit den Worten "Trauern bedeutet innehalten, trauern vereint und verbindet." läutete sie die Kranzniederlegung ein. Die Feuerwehr sowie der Reit- und Fahrverein platzierten ihre Kränze vor dem Mahnmal des zweiten Weltkrieges am Teichweg. Pastor Müller-Jödicke zitierte zum Abschluss die Worte des Bundespräsidenten zum Gedenken jener, die verfolgt und getötet wurden aus Gründen die man heute nicht mehr nachvollziehen kann. Nach einem gemeinsamen Kirchgang endete die Zeremonie, mit einer klar gestellten Aufgabe des Pastors: "Unsere Verantwortung gilt dem Frieden." Bleibt nur noch, diesen Wunsch auch umzusetzen.