Innenhof in Kinder- und Jugendhand

Stellen das neue Areal für die Kinder und Jugendlichen vor: Abteilungsleiterin Ursula Schneider und Stadtbaurat Carsten Hettwer. (Foto: O. Krebs)

Zum Abschluss der umfangreichen Arbeiten gestaltete Stadt die Außenfläche um

Langenhagen. Der Innenhof des Hauses der Jugend ist freigegeben. Er gehört jetzt ausschließlich den Nutzern der Einrichtung am Langenforther Platz. Die mit der Neugestaltung beauftragten Baufirmen waren zwar schon Mitte Juli abgerückt. Doch es fehlte noch der Grundstückzaun rund um das etwa 800 Quadratmeter große Gelände. Dass er steht, davon überzeugten sich Stadtbaurat Carsten Hettwer und Ursula Schneider, Leiterin der Abteilung „Stadtgrün und Friedhöfe“, bei einem Ortstermin.
Ein Kleinspielfeld mit herausnehmbaren Toren, eine große Rasenfläche und farbige Sitzhocker sind die wohl auffälligsten Neuerungen, welche im Zuge der Umgestaltung des Innenhofes geschaffen wurden. Ebenfalls neu sind: ein Kletternetz-Teppich und Balancierstangen. Etwa 200.000 Euro hat die Stadt Langenhagen investiert, um nach den umfangreichen Arbeiten an dem dreiteiligen Gebäude-Ensemble auch dessen Außenbereich aufzuwerten. „Es hat sich definitiv gelohnt. Der neue Innenhof bietet dank seiner vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten eine tolle Erweiterungsfläche für die verschiedenen Angebote im Haus der Jugend“, sagt Hettwer.
Auf Wunsch der Nutzer entstand direkt am Nordtrakt eine besondere Pflasterfläche. Dort gibt es eine etwa neun Quadratmeter große Stellfläche mit farbig gestaltetem Pflaster und einer Stromversorgung für Open-Air-Bühnen. „Damit hat die Zeit ohne Konzerte am Haus der Jugend endlich ein Ende“, berichtet Schneider. „Er war nunmehr fast sieben Jahre eine Baustelle aufgrund der ganzen Arbeiten in dem dreiteiligen Gebäude-Ensemble.“
Den Süd- und Mitteltrakt hatte die Stadt zwischen 2013 und 2017 aufwändig saniert. Der alte Nordtrakt wurde Ende 2017 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, der den heute gültigen energetischen und bautechnischen Standards entspricht. 2018 begonnen die Arbeiten am neuen Nordtrakt; im Herbst 2019 wurde er der Johanniter Unfallhilfe als neue Betreiberin des Jugendzentrums übergeben. Im Januar 2020 begann die von dem Büro „SFP – Sport- und Freiraumplanung“ aus Sarstedt entworfene Umgestaltung des Innenhofes.
„So ein umfangreiches Bauvorhaben umzusetzen, braucht seine Zeit“, sagt Hettwer. „Doch angesichts des Gesamtergebnisses kann ich nur sagen: Das war es wert. Das neue Haus der Jugend ist ein echter Gewinn – für die Stadt, ihre Bevölkerung und sicherlich auch für Langenhagens Kinder und Jugendliche.“ Ein paar Bäume mussten gefällt werden, neue sollen gepflanzt werden.
In das neue Haus der Jugend hat die Stadt Langenhagen knapp 5,2 Millionen Euro investiert, davon etwa zwei Millionen Euro. in den Nordtrakt, dessen Neubau der Bund aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur“ mit gut 800.000 Euro bezuschusst hat.