Integrative Gruppe wird hoch gelobt

Die Arche-Kinder packten kräftig mit an, als die üblichen Insignien bei einer Grundsteinlegung im Boden versenkt wurden.Foto: O. Krebs

FEBEL legt Grundstein für Krippe in Kaltenweide

Kaltenweide (ok). Im Norden Langenhagens entstehen 27 neue Krippenplätze für Kinder im Alter zwischen ein und drei Jahren; der Trägerverein Freie Evangelische Bildungseinrichtungen Langenhagen (FEBEL) hat jetzt den Grundstein für seine neue Einrichtung direkt gegenüber der Kindertagesstätte Arche an der Kananoher Straße gelegt. Dort betreibt FEBEL seit einigen Jahren eine Kindergartengruppe nach christlichem Leitbild, die Nachfrage geht weiter über die Grenzen Kaltenweides hinaus. Und auch in den beiden Gruppen der Krippe steht natürlich der Glaube im Vordergrund, christliche Werte sollen vermittelt, das Miteinander gestärkt werden. Das Miteinander auch mit behinderten Kindern, denn eine der beiden Gruppen wird eine so genannte I-Gruppe, in der integrativ gearbeitet wird. Eine Tatsache, die der stellvertretende Bürgermeister Willi Minne und Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr besonders lobten, scheine es in Deutschland doch noch oft so zu sein, dass Behinderte versteckt würden.
Mit dem Neubau in Kaltenweide gibt es im nördlichsten Ortsteil Langenhagens insgesamt 51 Krippenplätze, in der gesamten Stadt 266. Noch etwa 40 fehlten allerdings und ab 2013 bestünde ein Rechtsanspruch.
Was die Krippe in Kaltenweide angeht, so entsteht für rund 900.000 Euro – 460.000 Euro davon sind Zuschüsse – eine Einrichtung, die hohe ökologische Ansprüche erfüllt. "Wir installieren eine Wärmepumpe, Photovoltaik wird noch geprüft", so der FEBEL-Vorsitzende Oliver Trautwein. Das Haus sei somit quasi ein Nullenergiehaus, der Strom werde selbst durch Sonnenlicht finanziert, der Haushalt somit entlastet.
Wenn alles glattgeht, werden die ersten Krippenkinder im Herbst dieses Jahres einziehen.