Jeden Tag etwas Gutes tun

Zwei neue Pappbehälter gibt es für jede Klasse: Die jeweiligen Klassensprecher Timor (zweiter von links), Maxim, Monja, Kian, Tim und Natalie falten sie bereits zusammen mit Mirko Heuer (ganz links) und Matthias Brautlecht (ganz rechts). (Foto: E. Reßmann)

Gymnasium achtet nun verstärkt auf Mülltrennung

Langenhagen (elr). Rund 480 Kilogramm Hausmüll verursacht eine Person durchschnittlich im Jahr – davon sind 220 Kilogramm reiner Verpackungsmüll, der zum Großteil recycelt werden könnte. Damit das jedoch möglich ist, muss der Müll ordentlich getrennt werden – und genau das will das Gymnasium Langenhagen nun machen. In jedem Klassenraum werden statt zwei nun drei Mülleimer stehen: Einer für Restmüll, einer für Plastikmüll und einer für Papiermüll.
Die Kartons, in denen der Müll getrennt werden soll, wurden von der Firma Eikemeier gesponsort. Von den Klassen selbst zusammengefaltet und geklebt, soll es zudem einen Wettbewerb geben: Die drei am besten gestalteten Pappkartons erhalten jeweils einen Klassenpreis.
Die Idee dafür stammt aus dem Politikkursus des ehemaligen elften Jahrgangs. Zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit überlegten sich die Schüler, was jeder Einzelne im Alltag dazu beitragen könnte: Allein mit Mülltrennung kann es so leicht sein, etwas jeden Tag etwas Gutes zu tun.
Auch, wenn die Umsetzung ihrer Idee sich etwas hingezogen hat, zeigen sich die ehemaligen Schüler Lorin Yousif und Tobias Dembski nun stolz. Zusammen mit Schulleiter Matthias Brautlecht und Bürgermeister Mirko Heuer hoffen sie, dass die Idee von den Schülern gut aufgenommen und vor allem auch gut umgesetzt wird – denn damit der Müll recycelt werden kann, müssen alle an einem Strang ziehen.
Um die Entleerung der Pappbehälter müssen sich die Schüler selbst kümmern und Verantwortung zeigen, indem sie einmal in der Woche den Müll zu festgelegten Müllstationen auf dem Container-Campus, am D-Trakt oder in der Hindenburgstraße bringen.