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Zielte bei seinem ersten Schuss zu genau: Bürgermeister Mirko Heuer.
 
Die Gäste konnten die Anlage auch besichtigen.

Schießstand beim SSV Schulenburg eingeweiht

Schulenburg. Der Himmelfahrtstag war für die Schulenburger Schützen ein besonderer Tag. Der SSV Schulenburg hatte zur Einweihung des umgebauten Schießstandes eingeladen. Eine Abordnung der Jagdhornbläser Engelbostel eröffnete musikalisch die kleine Feier.
Unter den vielen Gästen begrüßte Vereinsvorsitzender Lutz Döpke Mitglieder vom Kreisvorstand, von Schützenvereinen und interessierte Zuschauer. Besondere Grüße galten unter anderem Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer, dem Ortsbürgermeister Dietmar Grundey, der Vorsitzenden des Sportrings Langenhagen, Michaela Henjes, und dem Kreisschützenmeister Michael Freiberg als Befürworter und Unterstützer des Bauvorhabens. In seiner Ansprache berichtete Lutz Döpke weiter über den Werdegang der Modernisierung. Einige Hürden waren zu nehmen. Von der Idee bis zur Fertigstellung lag ein weiter Weg bevor. Alles musste reiflich durchdacht und geplant werden. Verschiedene Variationen standen im Raum: Teilerneuerung, Aussparung bestimmter Stände, Vollsanierung. Dabei musste man die Kosten im Auge behalten. Was ist noch möglich? Besonders wichtig erschienen ihm die Meinung und das Votum der Mitglieder, die letztlich mit der Vollsanierung dem Fortschritt einmütig offen standen. Die Finanzierung konnte mit Fördergeldern von Sportring und Regionssportbund Hannover sowie zahlreicher Sponsoren und privater Kreditgeber auf solide Beine gestellt werden. Viele Helfer opferten ihre Zeit und sorgten unter der Bauführung des 2. Vorsitzenden Jan Auf dem Berge für die rechtzeitige Fertigstellung und Abnahme der Stände. Durch Eigenleistungen konnten zudem erhebliche Kosten eingespart werden. Nicht vergessen dürfe man die Schützenschwestern, die an den Einsatztagen für Essen und Kaffee gesorgt haben. Allen Beteiligten dankte Lutz Döpke recht herzlich für ihren Einsatz zum Wohle des Schießsportvereins Schulenburg und zeigte sich stolz über das Erreichte. Auf einer provisorischen Spendertafel auf dem KK- Stand sind alle, die in irgendeiner Weise am Umbau beteiligt waren, aufgeführt.
In ihren Reden beglückwünschten die eingangs genannten Verantwortlichen ihrer Gremien den Entschluss und den Mut zur Modernisierung. Ein wichtiger Weg in die richtige Richtung zu mehr Attraktivität und Leistung wurde beschritten und wertet den Schießsport auf. So konnte man ihrer Unterstützung ohne weiteres gewiss sein.
Nach all den vielen Bekundungen ging man zur Praxis über. Alle KK- Stände waren eingeschaltet. Der erste offizielle Schuss auf 100 Meter oblag dem Bürgermeister Mirko Heuer. Allerdings landete der wahrhaft hervorragende Treffer auf der falschen Bahn. Der Nachbarmonitor zeigte ihn an. Das passiert nun mal selbst noch alt gedienten Schützen. Einige konnten aber ihr Lächeln nicht ganz verbergen. Doch mit weiteren Präzisionsschüssen auf die richtige Scheibe bewies er sicheres Auge und ruhige Hand. Somit war die Einweihung offiziell vollzogen. Es folgte noch ein näherer Besichtigungsgang, bei dem Interessierte Antworten auf ihre Fragen bekamen.