Jugendplatz wird richtig trendy

Stellten die Planungen vor: Christine Söhlke (links) und Birgit Karrasch. (Foto: O. Krebs)

Kosten liegen bei 335.000 Euro/Fertigstellung in etwa einem Jahr

Langenhagen (ok). Eines war von Anfang an klar: Die so genannte Mini Ramp soll bei der Gestaltung des Jugendplatzes erhalten bleiben, nicht der Abrissbirne zum Opfer fallen. Seit 1993 steht sie an der Hackethalstraße in Wiesenau. „Das war damals ein Sozialprojekt der Jugendpflege“, erinnert sich Birgit Karrasch aus der Abteilung Stadtgrün und Friedhöfe im Rathaus und zusammen mit Christine Söhlke aus der Abteilung Stadtplanung und Geofinformation für das Projekt verantwortlich. Ein Projekt, das regionsweit Bekanntheit erlangt hat. Und auch bestehen bleibt. Kleine Änderung: Die Rampe wird wetterfester, das Dach verlängert. Eine neue Attraktion: Die Rollspielfläche, die gleich nebenan mit feinstem Skate-Asphalt angelegt wird. Überhaupt wird der neue Jugendplatz sehr trendy: Parkour und Fitness sind angesagt. Parkour? Eine Fortbewegungsart, bei der es nur mit Hilfe des eigenen Körpers vorwärtsgeht und die deshalb natürlich viel Geschicklichkeit erfordert. Dazu noch eine Slackline, Hängematten und natürlich der Bolzplatz, der nicht fehlen darf. Söhlke und Karrasch unisono: „Der Platz soll ein Treffpunkt für Jung und Alt werden.“ Bis Februar wird noch gelichtet; die beiden Anhänge sichtbarer gemacht und ein Verbindungsweg angelegt. Die eigentlichen Arbeiten beginnen dann im Februar und im Herbst soll das Projekt abgeschlossen sein. Kostenpunkt: 335.000 Euro, wobei zwei Drittel wegen des Sanierungsgebietes von Bund und Land übernommen werden.