Kaiserwetter auf der Neuen Bult

Scheich-Stute Calipatra mit Gerald Mosse. (Foto: galoppfoto.de)

Scheich-Stute triumphierte im Grupperennen

Langenhagen (gg). „Den schnellsten Moment in einem bewegten Jahr“ zu feiern - dazu waren insbesondere Langenhagener Bürger beim vergangenen Renntag auf der Bult eingeladen, eine Aktion anlässlich des 700-jährigen Stadtjubiläums. „Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Rennvereins Gregor Baum war es eine Gemeinschaftsentscheidung, dass alle Langenhagener Bürger erstmalig und einmalig freien Eintritt haben sollen“, erklärte Bürgermeister Friedhelm Fischer vor Ort mit Hinweis auf das große Rahmenprogramm, das Unterhaltung für jedermann bei herrlichstem Herbstsonnenschein bot. Das Veranstaltungskonzept des Rennvereins ging auf: 11.200 Zuschauer aller Altersgruppen kamen insgesamt, der Umsatz belief sich auf mehr als 250.000 Euro.
Für zwei Rennen stand Langenhagen Pate: die „Langenhagen bewegt – Trophy“ und der „Jubiläumspreis der Stadt Langenhagen. Letzterer, mit 10.000 Euro dotiert, gewann Zaphira aus dem Formstall von Sascha Smrczek mit Gaëtan Masure an Bord. Höhepunkt des Renntags war das siebte Rennen: in dem mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen über 2200 Meter, legte Calipatria von Sheikh Mohammed al Maktoum aus Dubai auf den letzten 200 Metern mit Jockey-Globetrotter Gerald Mosse einen unwiderstehlichen Endspurt hin und ließ die ebenfalls gut gewetteten Stuten Berlin Berlin aus dem Gestüt Görlsdorf und Waldtraut aus dem Gestüt Brümmerhof hinter sich. Weltklasse-Jockey Gerald Mosse war sehr angetan von der Neuen Bult: „Ich bin heute zum ersten Mal hier, ich bin begeistert, dies ist eine Top-Rennbahn!“
Ebenfalls mit Gerald Mosse im Sattel errang Kassiano aus dem Stall von William Mongil einen leichten Sieg im Großen Preis der Neuen Presse. In dem mit 52.000 Euro dotierten BBAG Auktionsrennen über 2000 Meter liefen Santarius (Dane O‘Neill) und Welkanto (Kieran O‘Neill), beide aus dem Stall von Paul Harley, auf die Plätze zwei und drei.
Den hannoverschen Trainern gelang an diesem Tag kein voller Treffer. Drei Erfolge verbuchte Jockey Jozef Bojko (Akua‘da, La Next und Sweet Enough), Doppelerfolge gab es für Trainer Peter Schiergen und Filip Minarik (Labbezanga und Danisa) sowie Adrie die Vries (Run and Win und Manisa).