Kaltenweide leuchtet

Sie lassen es leuchten. Lutz Ressmeyer mit Helfern und Sponsorenvertretern: Ortsbürgermeister Reinhard Grabowsky (von links9, Sven Rehwinkel, Lena Hannemann, Lutz Ressmeyer, Birgit Ehlers-Aschefeld sowie Sibylle Langrehr und Edeltraud Mittelstedt, AWO (Foto: D. Lange)

Stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung dank Privatinitiative

Kaltenweide (dl). Für die Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen von Kaltenweide werden wie im vergangenen Jahr wieder Sponsoren gesucht. Damit steht Langenhagens nördlicher Ortsteil keineswegs alleine, auch andere Gemeinden haben zunehmend Mühe, die Kosten für weihnachtliche Sterne oder Lichterketten in den Straßen aus eigener Kraft zu stemmen. Da kommt einiges zusammen. Die Anschaffung, die Montage, oftmals mithilfe teurer Hubsteiger und nicht zuletzt Personal- und Energiekosten machen den Kommunen zu schaffen. Da erscheint es naheliegend, diese Kosten in private Hände zu legen und damit auf viele Schultern zu verteilen. Diesem Prinzip der Lastenteilung folgend hat Lutz Ressmeyer vor einem Jahr in Kaltenweide eine Initiative gestartet, wonach sowohl Privatpersonen als auch Firmen einen Lichterstern zu einem einmaligen Anschaffungspreis von 320 Euro erwerben können. Ressmeyer ist es gelungen, für seine Initiative sowohl den Wirtschaftsclub für die Energiekosten ins Boot zu holen als auch den Ortsrat, der die Steckdosen zur Stromversorgung einschließlich Montage finanziert. Die Montage der Sterne entlang der Kananoher Straße, der Weiherfeldallee und der Wagenzeller Straße wird von Ressmeyer selbst und seinen Helfern in Eigenleistung übernommen. Ehrenamtlich versteht sich. Derzeit sind es 25 Weihnachtssterne, die in Kaltenweide ein dem Anlass entsprechendes, festliches Ambiente schaffen. Gemeinsam finanziert vom Wirtschaftsclub und dem Ortsrat in Kaltenweide, dem CDU-Ortsverein, der AWO, dem Bestattungsunternehmen Naethe, der Aral Tankstelle, der Gärtnerei Ehlers-Aschefeld sowie dem Landwirt und Gartenbauer Ernst-August Wolkenhauer. Mit Blick auf weitere Sterne, insbesondere an der Kananohe Straße, ist Ressmeyer auf der Suche nach zusätzlichen Sponsoren. Des weiteren schlägt Ressmeyer die Einrichtung eines Spendenfonds vor zur Finanzierung von Ersatzglühbirnen. Zwar seien moderne LED-Leuchtmittel heller und haltbarer, sagt Ressmeyer, aber das warme Licht herkömmlicher Glühbirnen passe einfach besser zu Weihnachten. Außerdem sind sie billiger.