Kaltenweider wollen eigenen Wochenmarkt

Engagierte Befürworter eines Wochenmarktes auf dem Kaltenweider Platz: Marco Rösler (links) und Hermann Gehle. Foto: K. Raap

Einstimmigkeit im Ortsrat / Optimaler Platz neben S-Bahnhof

Kaltenweide (kr). Die Ortschaft Kaltenweide soll einen Wochenmarkt erhalten. Ein entsprechender Antrag der SPD und der Grünen wurde jetzt im Ortsrat einstimmig beschlossen. In dem Antrag führte Anette Spremberg von der SPD aus, dass diese Entscheidung allein vom örtlichen Gremium beschlossen werden kann. In der Begründung der Antragsteller heißt es: "Nach Fertigstellung des Kaltenweider Platzes im neuen Zentrum Kaltenweides bietet sich nunmehr eine Chance, hier einen Wochenmarkt einzurichten, um den Einwohnern eine Gelegenheit zum Einkauf von markttypischen Produkten und darüber hinaus auch zur Kommunikation zu bieten." Die technischen Voraussetzungen seien geschaffen. Ein Fleischer und ein Fischhändler hätten bereits ihr Interesse bekundet. Anbieter von Waren aus reginalem Anbau und aus der Umgebung Kaltenweides sollten aus Gründen der Ökologie und Nachhaltigkeit besonders berücksichtigt werden. Noch herrscht auf dem großzügig gestalteten Platz zwischen dem Treppenbereich des S-Bahnhofs und dem neuen Geschäfts- und Ärztehaus absolute Ruhe. Der Ortsrat war sich auch schnell einig über das zeitliche Angebot. Danach sollte ein künftiger Markt wöchentlich jeden Donnerstag am Nachmittag stattfinden. Bei einem Lokaltermin des Langenhagener ECHO mit dem Ortsratsmitglied Marco Rösler (SPD) und Hermann Gehle, dem Insider in Sachen Wochenmarkt, betonte Rösler, dass die Mitglieder der Interessengemeinschaft Weiherfeld-Kaltenweide und auch andere Unternehmen mit großer Mehrheit ihre Zustimmung signalisiert hätten, dieses Projekt zu unterstützen. Hermann Gehle hat eine Menge Erfahrungen mit dem Wochenmarkt-Geschäft, fungierte er doch ein Dutzend Jahre als Fleischer auf den Langenhagener Märkten mit qualifiziertem Frische-Angebot. Mit seinen Erfahrungen könnte er dazu beitragen, die "richtigen" Betreiber zu finden.
Es bleibt ein Problem: Wie Anette Mecke aus dem Fachdienst Planen und Bauen der Stadtverwaltung auf der Ortsratssitzung betonte, müsse jeder Wochenmarkt über eine Toilette verfügen. Marco Rösler geht aber davon aus, dass es hier zu einer Lösung kommen werde.