Kamran Qamar denkt international

Will in die Stichwahl kommen: Kamran Qamar. (Foto: O. Krebs)

"Change" will vier Ratsmandate und das Amt des Bürgermeisters

Krähenwinkel (ok). Er hat pakistanische Wurzeln, seine Ehefrau stammt aus Saudi-Arabien. Integration liegt Kamran Qamar, der seit 2016 mit seiner Familie in Krähenwinkel lebt, am Herzen. 2018 hat der Bezirksleiter bei VW, der viel in der Welt herumgekommen ist, seine politische Heimat in der CDU gefunden, die christdemokratische Partei im Januar dieses Jahres aber wegen unüberbrückbarer Differenzen wieder verlassen. Zwischenzeitlich war er in der CDU sogar Beisitzer im Stadtverband und stellvertretender Ortsverbandsvorsitzender in Krähenwinkel gewesen. Zur Kommunalwahl geht er allerdings mit der Wählergemeinschaft "Change" an den Start und will den Wandel in der Stadt herbeiführen. Qamar selbst tritt im Wahlbezirk vier an und auch als Bürgermeistekandidat. Der 42-jährige Betriebswirt setzt in Sachen Wahlwerbung auf die sozialen Medien, nicht auf Wahlplakate. Und der zweifache Familienvater ist kein Verlierertyp, setzt ganz klar auf Sieg. "Ich will in die Stichwahl", sagt Qamar, der glaubt, sich dann mit Amtsinhaber Mirko Heuer auseinandersetzen zu müssen. Gern hätte er sich auch Jens Mommsen (BBL) als Bürgermeisterkandidat gewünscht, aber der trete bislang ja nicht an. Sollte er die Wahl gewinnen, werde er als Bürgermeister erst einmal ein externes Beratungsunternehmen durchs Rathaus jagen, das die Finanzen auf links drehen soll. Diese vielleicht sogar sechsstellige Investition lohnt sich aus seiner Sicht auf jeden Fall. Überhaupt denkt Kamran Qamar in großen Dimensionen, wünscht sich Weltstädte als Partnerstädte für die Flughafenstadt, nicht so kleine Orte wie etwas das oberösterreichische Stadl Paura. Qamar: "So könnten die jungen Leute Menschen in anderen Ländern kennen lernen und interessante Auslandsaufenthalte anstreben.
Das Thema Verkehr dagegen sei für ihn keine große Baustelle, und Bürgermeister Mirko Heuer habe beileibe nicht alles falsch gemacht. Mit Multiplikatoren wolle er die Jugendlichen über die sozialen Medien wie etwa Instagram und TicTok erreichen. "Change" spreche die "Sprache der Straße" und wolle deshalb mit vier Sitzen ins Kommunalparlament einziehen. Für "Change" treten an: Walbereich 1: Enes Ciftci, Wahlbereich 2: Safiou Djibrila, Wahlbereich 3: Ihsan Ciftci, Wahlbereich 4: Kamran Qamar.