Kapazitäten für die Geflüchteten aus der Ukraine

Stadt Langenhagen bereitet sich auf die Aufnahme vor

Langenhagen. Noch ist die Lage nicht ganz abzuschätzen, auch liegen noch keine Informationen vor, wann Geflüchtete nach Langenhagen verteilt werden. „Wir sind aber jetzt schon begeistert von der Hilfsbereitschaft, welche sich in Langenhagen zeigt,“ berichtet Doris Lange, Abteilungsleiterin Soziales. Die städtische Asyl- und Flüchtlingsberatung sowie die Freiwilligenagentur und die Integrationsbeauftragte arbeiten eng zusammen, um die Hilfen aufzunehmen. Am Donnerstag findet eine digitale Helferinnen- und Helfer-Konferenz statt, zu der die Freiwilligenagentur alle Ehrenamtlichen und Vereine und Verbände einlädt. Die Asyl- Und Flüchtlingsbetreuung wird dabei über den Bedarf und den aktuellen Sachstand berichten.
„Wenn Langenhagener Bürgerinnen und Bürger Geflüchtete aus der Ukraine, in der Regel werden dies Verwandte oder Bekannte sein, bei sich zuhause aufnehmen, steht die Asyl- und Flüchtlingsbetreuung ihnen hilfreich und beratend zur Seite. Bitte setzen sie sich mit uns in Verbindung unter der E-Mailadresse fluechtlingsbetreuung@langenhagen.de, führt Johanna Jakubovics, Koordinatorin der Fachgebietes, aus.
„Auch wenn sie helfen möchten oder Wohnraum anbieten, melden Sie sich bitte bei uns, damit wir alles notwendige besprechen können“, ergänzt Eva Bender, Sozialdezernentin der Stadt Langenhagen. „Wir wollen allen HelferInnen zur Seite stehen, um so in Langenhagen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern einen sicheren Platz für die Geflüchteten anbieten zu können.“
„Wir sind sehr froh in Langenhagen auf ein so großes und gut aufgebautes Netzwerk von Ehrenamtlichen, Vereinen und Wohlfahrtsverbänden zurück greifen zu können,“ sagt Annika Stegmaier von der Freiwilligenagentur Langenhagen. Wenn Sie die Stadt als Ehrenamtliche unterstützen wollen, setzen Sie sich sehr gern mit uns in Verbindung, so Stegmaier weiter. Ehrenamtliche und solche die es werden wollen erreichen die Freiwilligenagentur am einfachsten per E-Mail an einanderhelfen@langehagen.de. Fragen und Angebote werden dort alle erfasst und schnellstmöglich beantwortet.
Derzeit wird geprüft ob und in welcher Menge Sachspenden zentral angenommen werden können, welche den hier aufgenommenen Menschen zugutekommen sollen.
„Wir sind für jede Hilfe dankbar, sehr gern können sich die ukrainischen Landsleute, die bereits in Langenhagen leben, mit uns in Verbindung setzen, damit wir ein gutes Unterstützungs-Netz aufstellen können, um die Menschen hier bestmöglich aufnehmen zu können“, hebt Jakubovics hervor.