Katze steckte in einem Rohr fest

Die Katze konnte aus der prekären Lage befreit werden.

Feuerwehr Krähenwinkel löste eine tierische Notlage

Krähenwinkel. Eine tierische Geschichte ist dem Presseteam der Stadtfeuerwehr beinahe durchgerutscht. An einem Sonnabend Mitte September wurden Fahrzeugbilder auf einem Firmengelände aufgenommen. Das Treiben auf dem Gelände bemerkten auch Mitarbeitende einer hier ansässigen Firma. Sie sprachen Pressesprecher Stephan Bommert an und schilderten ihm eine tierische Notlage. Die Mitarbeiter nahmen Miauen aus einer Trafostation wahr. Offensichtlich kamen die Geräusche aus einem von mehreren Leerrohren. Das Leerrohr führte in eine Tiefe von etwa eineinhalb Metern. Eine Katze war jedoch nicht zu finden.
Das Miauen verstummte. Es ließ sich jedoch provozieren, in dem Videos über dem Rohr abgespielt wurden, in denen Katzen miauten. Das erwidernde Miauen war derart laut, dass kein Zweifel mehr an einer Katze (oder Kater, Geschlecht ist unbekannt) im Rohr bestand. Nach dem auch die Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr Krähenwinkel abgelichtet waren, konnten die Tierretter die Lage übernehmen. Sie ließen eine Leine in das Leerrohr hinab und postierten vor dem Rohrende eine Dose Katzenfutter und zusätzlich eine Wildkamera.
Am nächsten Tag kontrollierten die Tierretter der Ortsfeuerwehr Krähenwinkel die Einsatzstelle. Und siehe da, das Futter war angefressen und auch die Wildkamera hatte Bilder aufgenommen. Die Bilder zeigen zunächst eine kleine rosa Nase von Florentine bzw. Florian (Sankt Florian ist seit eh her der Schutzpatron der Feuerwehr), die sich vorsichtig von rechts ins Bild schiebt, ausgiebig frisst, danach räkelt und frisch gestärkt von dannen zieht.