Kein leichtes Jahr 2014

Auszeichnungen für ihre langjährige Treue und Mitarbeit (von links): Hans-Friedrich Wulkopf als Vertreter des Kreisverbands, Erika Framke, Ursel Fabig, Anneliese Grüne, Michael Schneider (alle 25 Jahre Mitgliedschaft im SoVD); hinten: zweite Vorsitzende Ulrike Schuldt und Klaus Flügel; (rechts) Johanna Schuldt, seit 50 Jahren ehrenamtliches Engagement im Verband. (Foto: D. Lange)

Hoher Altersdurchschnitt im SoVD-Langenhagen

Langenhagen (dl). „Wir sind im Plus!“ freute sich Erdmuthe Müller, die als Schatzmeisterin für die Finanzen im Ortsverband des SoVD in Langenhagen zuständig ist. Den 70 anwesenden Mitgliedern auf der Hauptversammlung in der neuen Mensa präsentierte sie erfreut einen ausgeglichenen Jahreshaushalt mit einem leichten Plus in der Bilanz. Als einer der Ehrengäste auf der Versammlung sagte der stellvertretende Bürgermeister Willi Minne: „Der Sozialverband Deutschland (SoVD) leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag für Frieden, Demokratie und soziale Gerechtigkeit in diesem Land, wovon in erster Linie natürlich die 560 000 Mitglieder profitieren.“ Im Ortsverband ist die Mitgliederzahl im Jahr 2014 leicht rückläufig gewesen. Allein die Zahl von 32 verstorbenen Mitgliedern im vergangenen Jahr zeigt den hohen Altersdurchschnitt. Dazu kommt, dass im Jahr 2014 sowohl die Vorsitzende des Ortsverbands, Almut Jahnke-Saile und der langjährige SoVD-Orts- und Kreisverbandsvorsitzende, Ehrenbürger der Stadt Langenhagen und Verdienstkreuzträger Lothar Schuldt verstorben sind. Almut Jahnke-Saile musste anfangs des letzten Jahres ihr Amt als Vorsitzende aus gesundheitlichen Gründen niederlegen, bevor sie im April im Alter von 61 Jahren verstarb. Ein Nachfolger für sie fand sich bisher nicht, sodass bis zu den turnusmäßigen Vorstandswahlen im Jahr 2016 die bisherige Doppelspitze mit den beiden stellvertretenden Vorsitzenden Ulrike Schuldt und Klaus Flügel den Ortsverband leiten wird. Auch Lothar Schuldt, der bereits im Januar 2014 im Alter von 88 Jahren verstarb, wird nach wie vor schmerzlich vermisst. Zwar hatte er sich aus der aktiven Arbeit im Ortsverband schon lange zurückgezogen, aber mit seinem Wissen, seiner Präsenz und seiner Autorität übte er er eine wichtige Funktion aus. Ebenfalls unbesetzt blieb auf der Versammlung mangels Kandidaten das Amt des stellvertretenden Schatzmeisters, sodass es Erdmuthe Müller auch im nächsten Jahr alleine vorbehalten bleibt, den Mitgliedern ein Plus im Haushalt zu verkünden.