Kein Rückgang bei Verletzten mit Fahrrädern

Polizeikommissariat Langenhagen legt Verkehrsstatistik vor

Langenhagen (ok). Wegen der Corona-Pandemie waren im vergangenen Jahr deutlich weniger Freuen und Männer auf den Straßen der Flughafenstadt unterwegs. Das erklärt auch den Rückgang der Gesamtzahl an Verkehrsunfällen um satte 26 Prozent. Die absolute Zahl liegt bei 1.370, darunter 18 Schwerverletzte und 156 Leichtverletzte. 4,16 Prozent der Unfälle sind auf Vorfahrtfehler zurückzuführen, 2,19 Prozent beim Abbiegevorgang, 1,53 Prozent auf zu wenig Abstand zum Vordermann, 1,24 Prozent auf zu hohe Geschwindigkeit und 0,80 Prozent auf übermäßigen Alkoholkonsum. Was die Verkehrsunfälle mit Personenschäden angeht, so ist die Zahl um 13 Prozent auf 174 zurückgegangen, die Gruppe der Senioren macht in etwa die Hälfte der Betroffenen aus. Die Zahl der Beteiligten mit Fahrrädern ist im Jahr 2020 allerdings lediglich um elf Prozent zurückgegangen, ein Rückgang der Verletzten bei Verkehrsunfällen ist laut Verkehrsstatistik sogar gar nicht erkennbar. Einen Anteil von 9,2 Prozent machen die Pedelecs bei den insgesamt 97 Verkehrsunfällen aus, bei denen 2020 Fahrräder beteiligt waren. Deshalb wird auch in diesem Jahr konsequent der Fahrradverkehr in Langenhagen überwacht und auch geahndet. Bei etwa der Hälfte der Zusammenstöße waren die Fahrradfahrer die Verursacher. Fußgänger sind mit 2,43 Prozent - konkret 26 Fällen - an den 1.067 Unfällen beteiligt
Plus 120 Prozent: Eine beeindruckende Zahl vermeldet die Polizei in Sachen Feststellungen bei Fahrten unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Grund: hoher Kontrolldruck und Prävention. Bei Fahrten unter Alkoholeinfluss liegt ie Quote auch bei 23,1 Prozent..