"Keine IGS zweiter Klasse"

Prüfauftrag auf den Weg gebracht

Langenhagen (ok). "Grundsätzlich ja, aber..." So ganz vorbehaltlos wollte die CDU-Fraktion die Idee einer zweiten IGS in der Flughafenstadt dann doch nicht abnicken. Auswirkungen auf andere Schulen – besonders auf das Gymnasium – sollen mit ins Kalkül gezogen werden. Und auch Maya Raschke, Lehrerin an der Robert-Koch-Realschule und Mitglied im Bildungsausschuss, betonte, dass solch eine Schule funktionieren müsse. Sozialpädagoge, Beratungslehrer, genug Räume – Rahmenbedingungen, die an ihrer vierzügigen Schule stimmten und auch bei einer zweiten integrierten Gesamtschule gegeben sein müssten. Während der Sitzung wurde auch klar, dass es keine IGS zweiter Klasse geben dürfe, an die nur die Schülerinnen und Schüler gingen, die an der etablierten Einrichtung keinen Platz bekommen hätten. Ein eigenständiges Profil müsse erarbeitet werden, vielleicht müsse es auch einen gemeinsamen Lostopf geben. Bei einer Enthaltung wurde der Prüfauftrag an die Stadtverwaltung dann auf den Weg gebracht.