„Keine Planungsfehler“

In Sachen Barrierefreiheit ist in der Wasserwelt auch für Sehbehinderte nachgebessert worden. (Foto: O. Krebs)

17.000 statt 7.000 in der Wasserwelt im Juli

Langenhagen (ok). 17.000 statt kalkulierter 7.000 Besucher im Juli. Und im August sieht es nach Aussage der Wasserwelt-Leiterin Heike Ebersbach ähnlich aus. Von einem Sommerloch könne also keine Rede sein. Die höhere Zahl der Besucher ziehe aber naturgemäß auch höhere Betriebskosten nach sich. Trotzdem geht Carsten Hettwer, Leiter des Eigenbetrieb Bades bei der Stadtverwaltung, davon aus, dass das Defizit deutlich unter 2,1 Millionen Euro liegen werde. Beim Nachtragshaushalt ist die Ehrenamtskarte gestrichen worden; Kosten von 4.800 Euro pro Jahr würden so eingespart. Auch der mobile Kassentresen wird gestrichen. In Sachen Barrierefreiheit wurde für Sehbehinderte, bei zusätzlicher Beleuchtung und auch Absturzsicherung nachgebessert. Carsten Hettwer ist überzeugt: „Im Betrieb kann man erst sehen, wie sich die Zahlen verändern.“ Das sei ein bisschen so wie ein Sprung ins kalte Wasser. Absolut verwahrt sich Carsten Hettwer gegen den Vorwurf der Planungfehler. Das grenze fast schon an Rufschädigung.