Kitas, Krippen, dann erst Hort

Stadt stellt Prioritätenliste am 17. März vor

Langenhagen (ok). Die Zeit drängt so langsam, das neue Schuljahr beginnt im August, und Hortplätze fehlen in der ganzen Stadt. Auch in Krähenwinkel. Dort soll die Stadt gerade prüfen, ob ein Teil der Verwaltungsstelle für Hortplätze abgezwackt werden kann. Zwei Mütter und ein Vater machten in der jüngsten Ratssitzung deutlich, wie notwendig Hortplätze in ihrer unmittelbaren Umgebung, warfen der Verwaltung vor, in den vergangenen Jahren bei der Planung geschlafen zu haben. Vorwürfe, die die zuständige Fachbereichsleiterin Heidi von der Ah weit von sich weist. Seit 2007 seien gerade im Norden Langenhagens – in Kaltenweide und Krähenwinkel – 70 neue Hortplätze geschaffen worden. Zusammen mit der außerschulischen Betreuung durch die Fördervereine stünden in ganz Langenhagen 563 Plätze zur Verfügung, in der Friedrich-Ebert-Schule sei aktuell gerade eine neue Hortgruppe geplant.
50.000 Euro sind im Haushalt für Betreuungsmaßnahmen eingestellt. Nur, wie sie verteilt werden, ist noch die Frage. Die Verwaltung stellt gerade eine Prioritätenliste auf, die am 17. März im Jugendhilfeausschuss vorgestellt werden soll. Für Heidi von der Ah ist aber eines klar: Zuerst müssen Kitas und Krippen bedient werden – für Kindertagesstätten besteht schon ein Rechtsanspruch; für Krippen ab 2013.
Und dann gebe es ja noch die Tagesmütter, wenn auch zurzeit nicht für Hortkinder. Von der Ah: "Wir sind aber bei der Suche gern behilflich."