Klärung erwünscht

Kreuzungsumbau noch nicht vom Tisch

Langenhagen (gg). Vorsorge treffen will nun Grünen-Ratsherr Dirk Musfeldt. Um eine Entscheidung zum Teilausbau der Kreuzung Wagenzeller Straße und Heinrich-Hagemann-Allee zu treffen, möchte er Klarheit in mehreren Punkten haben und hat dazu Fragen an die Stadtverwaltung formuliert. Bis zur nächsten Sitzung will die Grünen-Fraktion dazu beraten. Klärungsbedarf gibt es zur bisherigen Kostenkalkulation. Für vier Straßenbau-Teilabschnitte in dem Bereich sind aktuell 1,27 Millionen Euro veranschlagt, eine Verdopplung gegenüber der Kalkulation aus dem Jahr 2013. Dazu gehören zwei Kreuzungen an der Heinrich-Hagemann-Allee, der Ausbau der Kreuzung Walsroder Straße und Hainhäuser Weg sowie die Sperrung der Walsroder Straße in der Durchfahrt auf die Wagenzeller Straße. Als problematisch sieht Musfeldt die Verkehrssicherheit für den Fuß- und Radverkehr vom Benskamp zur Walsroder Straße, für den Radverkehr von Kaltenweide nach Langenhagen, für den Kreuzungsbereich von Wagenzeller und Evershorster Straße und für den Einmündungsbereich von der Walsroder in die Wagenzeller Straße. Dafür soll es straßenbauliche Verbesserungen geben.
Auch die rechtliche Bewertung will er gesichert wissen: Baulastträger ist das Land und die Region, und wenn die Stadt Langenhagen daran investiert, könne das angreifbar sein.