Kleine Feier für den Obelisken

Viele verschiedene Kräfte brauchte der Obelisk, um nun entrostet und geputzt wieder ein Teil von Langenhagen zu sein. (Foto: G. Gosewisch)

Versöhnliche Stimmen nach dem Wiederaufbau

Langenhagen (gg). Viele lobende Worte erhielt der Obelisk anlässlich einer kleinen Feierstunde, die die Kulturstiftung Langenhagen zum Anschluss des Wiederaufbaus einberufen hatte. Nach dem Abbau im Herbst des letzten Jahres, als der Obelisk von seinem Standort vor dem Gymnasium wegen der dortigen Baumaßnahmen weichen musste, war seine Zukunft mehr als Ungewiss, das betonte Ronald Kunze, Vorsitzender der Kulturstiftung. „Verständlich“ sei die Diskussion gewesen, ergänzte Bürgermeister Friedhelm Fischer. Sein Dank geht an die Kulturstiftung und alle Beteiligten, die sich ehrenamtlich engagiert haben, damit es überhaupt zu einem Wiederaufbau kommt. Die dafür notwendigen Kosten wurden etwa zur Hälfte aus der Stadtkasse bezahlt, die andere Hälfte aus eingeworbenen Spenden. Zudem gab es einen Schulterschluss derer, die mit persönlichem Einsatz den Obelisk eingelagert und das Aufrichten in Eigenarbeit geleistet haben. Ratsmitglied Heinrich Kohne war mit seinem Teleskoplader ebenso dabei wie die Langenhagener Künstlerin Dagmar Schmidt, Ratsfrau Gabi Spier und viele andere. Immer für das organisatorische und finanzielle Gelingen der Aktion engagiert war Ratsmitglied Mirko Heuer: „Dies ist eins der wenigen modernen Kunstwerke, dessen Bedeutung und Sinn ich verstehe. Der Obelisk macht sich an diesem Platz sehr gut.“ Dabei kommt ein Zufall noch zu Hilfe: Im Verlauf der Konrad-Adenauer-Straße gibt es in Höhe der Elia-Kirche, vor dessen Freifläche der Obelisk nun steht, den Straßenschild-Hinweis „Skulpturenpark“, der nun genau in die Richtung des neu aufgestellten Kunstwerks zeigt.