Kleine Lego-Steine als Kraftpakete

Für Regine von der Haar ist das Lego-Projekt genauso wie für Verwaltungschef Mirko Heuer eine Herzensangelegenheit. (Foto: O. Krebs)

Stadt Langenhagen sammelt für transportable Rampen

Langenhagen (ok). Er ist ein großer Fan und trennt sich nur schweren Herzens von ihnen. Aber es ist ja für einen guten Zweck. Bürgermeister Mirko Heuer hat jetzt als Erster Legosteine in die Sammelbox geschmissen, die ab jetzt im Foyer des Langenhagener Rathauses steht. Denn in den kleinen Steinen steckt so mehr, als vielleicht manch einer denken mag. Denn: "Eine kleine Stufe oder ein Bordstein können mit dem Rollstuhl eine unüberwindbare Hürde darstellen, aber Rampen aus Lego-Steinen sind eine einfache und bunte Lösung, um Städte barrierefreier zu machen", sagt Regine von der Haar, die im Rathaus für das Projekt verantwortlich ist. Die kleinen Steine seien richtige Kraftpakete, So wiege eine Lego-Rampe nur etwa ein bis drei Kilogramm - ein Fliegengewicht verglichen  mit anderen Rampen. Ein E-Rollstuhl  mit einem Eigengewicht bis zu 200 Kilogramm werde aber trotzdem spielend getragen. Regine von der Haar: "Eine zweiteilige Rampe kann mit nur 600 Steinen gebaut werden." Ihr schweben auch tolle Gemeinschaftaktionen von Kindern und Jugendlichen mit der Wirtschaft vor. Die Stadt sorge selbst für Barrierefreiheit, aber private Firmen wie etwa Supermärkte könnten vielleicht Hilfe gebrauchen. Sie bitte darum, dass die Steine gerade in Corona-Zeiten gewaschen abgegeben werden, bevor sie noch einmal nach Brauchbarkeit sortiert werden. Das Projekt läuft jetzt unbegrenzte Zeit. Mehr Infos gibt es be Regine von der Haar unter dr.regine.vonderhaar@langenhagen.de, auf der Homepage der Stadt Langenhagen oder auch auf www.legorampen.de.