"Kleiner Einzelhandel stirbt"

Diskutierten ausgiebig über die Entwicklung des Einzelhandels (von links): Carsten Hettwer, Friedhelm Fischer, Kersten Schröder-Doms und der Beigeordnete Jürgen Tiemann.Foto: O. Krebs

Ausschuss des Städtetages tagte in Langenhagen

Langenhagen (ok). Er ist der Vorsitzende des Planungs- und Bauausschusses des Niedersächsischen Städtetages und in dieser Funktion das zweite Mal in Langenhagen. Kersten Schröder-Doms, Stadtbaurat in der Hansestadt Stade, diskutierte unter anderem mit Langenhagens Stadtbaurat Carsten Hettwer über die Entwicklung des Einzelhandels in Zentren Die Tendenz gehe dabei zu immer größeren Verkausflächen, sodass die bisherige Grenze von 800 Quadratmetern zur Disposition stehe. Carsten Hettwer: „Angestrebte 1.500 Quadratmeter sind oft keine Seltenheit.“ Discounter seien oft zentrenrelevanter als Vollsortimenter, aber die Entwicklung deute auf den „Tod des kleinen Einzelhandels“ hin.
In einem Referat skizzierte Markus Löwer von der Niedersächsischen Landgesellschaft den demografischen Wandel als Herausforderung für die kommunale Entwicklung. Immer mehr Ein- und Zwei-Personen-Haushalte entstünden, Stadtteilzentren würden geschaffen Und: „Bei der Städtebauförderung geht die Tendenz immer mehr zu kleineren und mittleren Städten und zum ländlichen Raum“, ergänzte Bürgermeister Friedhelm Fischer.