Knöllchen und Hundesteuer

Prioritäten der Ordnungskräfte wechseln

Langenhagen (gg). Die in der vergangenen Ratssitzung im März beschlossene Erhöhung der Hundesteuer beschäftigt die Ratsmitglieder nun noch im weiteren Zusammenhang. Diskutiert wurde in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses wie diejenigen Hundehalter erfasst werden können, die ihren Hund nicht bei der Stadt melden und damit die Hundesteuer gar nicht zahlen. Wichtig sei das in Bezug auf die Gerechtigkeit gegenüber den ehrlichen und steuerzahlenden Hundehaltern, so der Ansatz eines Antrages der CDU-Fraktion, dem alle Fraktionen zustimmten. Karin Saremba, Fachdienst Ordnung, gab Auskunft, was in Bezug auf Überprüfungen möglich ist. Sensibilisiert seien die Ordnungskräfte derzeit allemal. Verstärkt werde in Parks und auf Hundeauslaufflächen kontrolliert, ob die Hunde eine Hundemarke als Beleg für die Meldung bei der Stadt am Halsband tragen, und auch das so genannte Chip-Lesegerät komme zum Einsatz. „Es sind dieselben Ordnungskräfte, die auch als Politessen für das Kontrollieren beispielsweise der Parkdauer zuständig sind“, erklärte Saremba. „Dann werden derzeit weniger Knöllchen verteilt?“, so die spontane Schlussfolgerung unter den Sitzungsteilnehmern mit heiterem Unterton.