Komische Oper „Der Wildschütz“

In einer charmanten Inszenierung bringt das Ensemble Operamobile den Wildschütz auf die Bühne.

Musikalischer Salon am 6. April im Forum

Langenhagen. „Der Wildschütz“, uraufgeführt zu Silvester 1842 im Alten Theater in Leipzig, gilt als Albert Lortzings (1801 bis 1851) reifste Komposition. Das von dem Schöpfer der „Deutschen Spieloper“ selbstverfasste Libretto basiert auf dem seinerzeit in Leipzig sehr erfolgreichen Lustspiel von August von Kotzebue „Der Rehbock“.
Schulmeister Baculus schießt sich den Hochzeitsbraten für die Heirat mit seinem Gretchen im herzoglichen Park. Bis zu der Erkenntnis, dass er dabei seinen eigenen Esel erschossen hat, sorgen allerlei äußerst komische Verwirrungen für ein turbulentes Opernvergnügen, bei dem alle Standesunterschiede immer wieder verwischt werden. Die Geschichte über zutiefst menschliche Gefühle ist völlig zeitlos, jeder Zuhörer kann sich darin wiederfinden.
In einer Neusinszenierung in der Regie von Bettina Delius durchleuchtet das Ensemble Operamobile diese herrliche Oper auf seine eigene, charmante Art und Weise.
„Der Wildschütz“ ist am Mittwoch,
6. April, ab 15 Uhr im Forum Langenhagen an der Schützenstraße zu sehen. Erzkomödiant Achim Niedziella wird dabei die Rolle der für das griechische Drama schwärmenden Gräfin von Eberbach spielen. Zum Ensemble gehören weiter Bettina Delius, Cecilia de Maizière, Daniel Eggert, Christoph Rosenbaum, Alexander Senger, Roman Tsotsalas, Julius Vecsey, Jürgen Flemming und Slawomir Saranok.
Der Eintrittspreis inklusive Kaffee und Kuchen kostet 19 Euro; eine Reservierung ist unter Telefon (05 11) 7 85 13 41 möglich.