Kommunalen Umweltschutz forcieren

Bereiten den Trecker mit der Saatmischung vor: Edgar Schmidt-Nordmeier (links) und Krähenwinkels CDU-Vorsitzender und Ortsbürgermeister Steffen Hunger. (Foto: O. Krebs)

CDU Krähenwinkel unterstützt Wildacker bei Schmidt-Nordmeier

Krähenwinkel (ok). Die CDU Krähenwinkel will gemeinsam mit dem Krähenwinkler Landwirt Edgar Schmidt-Nordmeier Überzeugungsarbeit in Sachen kommunaler Umweltschutz leisten. Schmidt-Nordmeier hat jetzt auf einem  etwa 4.000 Quadratmeter großen Wildacker eine spezielle Mischung, die der CDU-Ortsverband Krähenwinkel spendiert hat, ausgesät. Sie enthält große Teile Buchweizen und Hafer, aber auch Sonnenblume, Rotklee, Ringelblume und Margerite. Edgar Schmidt-Nordmeier: "Wir wollen die Flächen stärken, um wildlebenden Tiere wie Feldlerche oder Rebhuhn einen Lebensraum zu geben." Ein idealer Platz für Bodenbrüter, für die als freie Fläche so genannte Lerchenfenster angelegt werden können, aber  auch für Insekten und Nager. Als Rückzugsgebiet sollen auch Sandhaufen dienen, die stehen gelassen werden. Auch Totholz solle stehen bleiben. Ein Grünstreifen sei ebenfalls sinnvoll. Und jeder Hundebesitzer sei gefordert, müsse darauf achten, dass sein Tier in der Brut- und Setzzeit angeleint sei. Zum kommunalen Umweltschutz gehöre auch, dass beispielsweise Streuobstwiesen angelegt werden und einzelne Bäume an Feldrändern stehen blieben. Gedanken in Sachen Umwelt- und Naturschutz, die auch Gartenbesitzer beherzigen können. CDU-Mitglied Ralf Seeßelberg, der auch Jäger ist: "Naturbelassene Gärten sind sehr gut für Inseken, Steingärten gehen gar nicht."