Koordinierung geübt

Die Verbindung zwischen Stab, Einsatzkräfte und Regionsleitstelle: Im Funkraum arbeitet Philipp Neumann.

Vielfachalarmierung bei Stabsrahmenübung der Feuerwehr

Langenhagen. Die jüngste Stabsrahmenübung der Stadtfeuerwehr Langenhagen stellte komplexe Aufgaben an die Ortsbrandmeistern der sechs Ortsfeuerwehren sowie den Stadtbrandmeister. Dabei gab es insgesamt sechs Stabsfunktionen, darunter „Personal“ oder „Lageführung“. Am Gerätehaus Langenhagen wurde der Einsatzleitwagen aus Kaltenweide einsatzbereit gemacht. Diese rollende Führungsstelle verfügt neben einem Funkraum, in dem drei Funker den Kontakt zur Regionsleitstelle und zu den eingesetzten Einsatzfahrzeugen halten, auch über einen großen Besprechungsraum für die Stabsmitglieder. Der Einsatzleitwagen dienst also dazu, bei größeren Schadenslagen die Einsatzkräfte im Stadtgebiet selbstständig zu koordinieren. Fünf Mannschaftstransportwagen besetzt mit einer Führungskraft stellten die einzelnen Ortsfeuerwehren dar.
Im Übungsfall wurden nach Einberufung des Stabes die Einsatzstellen abgearbeitet. Im Laufe der Übungen kamen weitere Alarmierungen dazu: Flächenbrände, eine Gasexplosion und eine Türöffnung. Insgesamt galt es sechs Einsätze zu koordinieren. Zur Unterstützung wurden fiktiv auch zwei Löschzüge aus Celle alarmiert, die durch die Kreisfeuerwehrbereitschaft 4 aus Lehrte ergänzt wurden.
Alle eingehenden Meldungen von den Einsatzstellen oder der Regionsleitstelle müssen auf einem Formular dokumentiert werden und werden dann an den Stab weitergegeben werden. Dieser reagiert dann ebenfalls mit einem Formular auf die Situation, kann aber auch neue Aufträge darüber erteilen. Vor zwei Jahren wurde der Einsatzleitwagen mit umfangsreicher EDV-Technik ausgerüstet. Alle Stabsfunktionen arbeiten an Netbooks, worüber die beschriebenen Formulare digital empfangen und gesendet werden. Beide Systeme (Zettel und digital) wurden geübt.
Ausgearbeitet wurde die Übung von Uwe Köpke (Stadtausbildungsleiter), Uwe Glaser, Moritz Fischer, Oliver Schütte und Philipp Benecke.