Kosten zumindest geschätzt

Bilanz der KriminaLa und der FahrKulTour

Langenhagen (gg). Das Theater ist vorüber: Bei dem Krimi KriminaLa, ein Mitmach-Rollenspiel im Projekt Pferdestärken, wurden einige Szenen in Langenhagen, sozusagen auf der Straße, öffentlich gespielt. Nun zieht die Stadtverwaltung auf Anfrage des ECHOS Bilanz. Demnach hatten sich knapp 300 Personen als Ermittler für die KriminaLa angemeldet und mitgemacht.
"In der erweiterten Veranstaltungswoche vom 7. bis zum 15. September haben die Seiten (kriminala.de, bauflott-kg.de und thannheuser.de) zusammen 53.855 Klicks produziert", so die Angabe. 79 Prozent der Aufrufe seien Direktzugriffe gewesen.
Seit Dienstag, 17. September, liege die Klickrate kontinuierlich noch immer bei rund 120 Besuchern pro Tag. Der meistgelesene Beitrag bei facebook habe 865 erreichte Personen bei 650 Fans gehabt; der meistgelesene KriminaLa-Beitrag 1.800 erreichte Personen (kompletter Programmablauf) gefolgt von 960 erreichten Personen (Geocacher-Aufgabe) bei rund 240 Fans.
Die Gesamtkosten für die KiminaLa stehen weiterhin nicht fest, die Stadtverwaltung schätzt eine Summe von 20.000 Euro. Grundsätzlich wurde die KriminaLa als voll zuschussfähig durch die EU anerkannt, so dass die entsprechenden Rückflussraten erreicht werden können. Diese liegen bei 50 Prozent. Eine Finanzierung durch Drittmittel war nicht vorgesehen, da rückfließende Gelder im Rahmen des EU-Projektes von der Fördersumme abgezogen werden. Allerdings sind sächliche Spenden in Höhe von etwa 2.500 Euro und mindestens 500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet worden. Zudem wurden kostenfrei Filme des Projektes gezeigt – auf den Monitoren im CCL-Erdgeschoss und in der Oliven-Apotheke in Kaltenweide.
Für eine Veranstaltungswiederholung haben sich Langenhagener Privatpersonen, Vereine und Unternehmen angeboten. Bürgermeister Friedhelm Fischer äußerte bereits, dass er eine Wiederholung für möglich hält, zumal die Stadt die Rechte an dem Titel "KriminaLa" für eine weiteres Jahr bereits gekauft habe.
Die Kosten für die FahrKulTour im Frühjahr 2013, ein Rad-Tour-Angebot mit Stationen organisisert durch die Stadtverwaltung im Projekt Pferdestärken, lagen bei rund 3.000 Organisatorische Arbeit sei auf Akteure vor Ort verteilt worden. "Dennoch bleiben ständige Kosten für Werbung und Organisation", so die Projektleitung. Ob die FahrKulTour weitergeführt wird sei offen, da sich eine Trägerschaft wie für den Hegermarkt bisher nicht angeboten habe. An einem Weiterführungskonzept werde derzeit gearbeitet.