Krater haben keine Chance

Wenn der Frost die Risse in der Fahrbahndecke sprengt entstehen tiefe Löcher. (Foto: G. Gosewisch)

Schnelles Flicken: Frostschäden breiten sich nicht aus

Langenhagen (gg). Zugesetzt hat der Frost des Winters Langenhagens Straßen und ihrem Belag, wie sicherlich überall in Deutschland, doch über nennenswerte Behinderungen können sich die hiesigen Verkehrsteilnehmer nicht beklagen: Kaum ist ein Loch entstanden, hat das Team vom Betriebshof auch schon geflickt. Ein Beispiel ist die Kreuzung Walsroder Straße und Konrad-Adenauer-Straße. Dort vertiefte sich ein flaches Loch in der vergangen Woche, wurde am Montagmittag zu einem kleinen Krater. Schon am Montagabend brauchte niemand mehr aufpassen, um nicht zu stolpern oder einen Autoschaden zu riskieren, denn das Loch war schon wieder verfüllt.
„Im Auftrag des Fachdienst 5-5 (Verkehr und Straßen) hat der Betriebshof vor etwa zwei Wochen damit begonnen, die Winterschäden auf den Straßen Langenhagens zu reparieren. Es wurden bereits in größerem Umfang Schäden in der Magdeburger Straße, Berliner Allee, Am Moore und Alt Godshorn sowie kleinere Schäden in diversen anderen Straßen im Stadtgebiet behoben“, informiert Juliane Stahl, Pressesprecherin der Stadt auf Anfrage des ECHO. Kleinere, verkehrsgefährdende Schäden werden provisorisch mit Reparaturasphalt im Kalteinbau behoben, solange der starke Frost anhält. Letztere halten allerdings nicht so lange, brechen teilweise bereits nach wenigen Wochen wieder raus. Dennoch sind solche Maßnahmen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht teilweise notwendig.
Nachhaltige Reparaturen mit Asphaltbeton im Heißeinbau können ab durchgängigen Temperaturen von über +5 Grad Celsius durchgeführt werden.
Die Erfassung eventuell weiterer Straßenschäden wird nach dem Ende der Frostperiode fortgeführt.