Kreative Ideen ausdrücklich erwünscht

Michaela Eickmann (von links), Stephanie Dietz, Markus Pape, Stephanie Großeberkenbusch und Birgit Saktia sind im Vorstand des Fördervereins Kita Elisabeth aktiv. (Foto: G. Gosewisch)

Team im Förderverein der Elisabeth Kita ruft auf

Langenhagen (gg). „Es ist ein schmaler Grat zwischen Arbeit, Familie und Ehrenamt. Zeit ist immer knapp“, sagt Michaela Eickmann, erste Vorsitzende des Fördervereins der Elisabeth Kita. Es ist ihr ein großes Anliegen, mehr Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen, insbesondere natürlich für das Ehrenamt im Förderverein. „Es lohnt sich, auf jeden Fall“, betont sie. Durchaus stolz sei sie auf die Entwicklung des Vereins. In den vergangenen zwei Jahren habe sich die Mitgliederzahl von 30 auf 50 erhöht. Bei 120 Familien, die zu den Kita-Kindern gehören, ist dies eine beachtliche Steigerung. Auf die Aktionen des Fördervereins aufmerksam zu machen, sei ständig nötig, so der Hinweis von Michaela Eickmann. Sie sagt: „Es geht um das Wohlsein aller Kinder, nicht einzelner. Alle sollen mehr Freude haben, und das geht mit Zusätzlichem, was für den Kita-Alltag vom Förderverein ermöglicht wird.“ Kita-Leiterin Tabea Pipenbrink stimmt dem zu. Sie freut sich über das Elternengagement, das schon eine Vielzahl von kleinen und großen Anschaffungen und Projekten ermöglicht habe. Sie sagt: „Ein Beispiel ist der Weihnachtsbaum. Ohne den Förderverein hätten wir den nicht, und er bringt den Kita-Kindern im Advent sehr viel Freude.“ Das gemeinsame Singen, das Basteln für den Baumschmuck und vieles mehr sei damit verbunden. Der Förderverein machte den Besuch der Therapie-Tiere möglich, das ECHO berichtete; ebenso Ausflüge für die Hort-Kinder, Musik- und Theaterprojekte oder auch eine besondere Verpflegung der Kinder im Kita-Programm, wie beispielsweise beim Laternenfest. Das gute Funktionieren des Förderverein-Vorstandsteams loben Tabea Pipenbrink und Michaela Eickmann gleichermaßen. Dass mit Markus Pape für den zweiten Vorsitz ein engagierter Vater im Team ist, freue sie besonders. Michaela Eickmann sagt: „Die männliche Sichtweise ist wichtig. Der Kontakt zu Vätern ist nicht so eng, wie zu den Müttern, denn sie sind einfach seltener in der Kita.“ Zu seinen Beweggründen, im Förderverein ein Amt übernommen zu haben, sagt Markus Pape: „Nach dem Sinn braucht man nicht groß fragen. Es ist eine gute Sache, und so macht man es halt.“ Ebenso pragmatisch sehen es Stephanie Dietz, Kassenwartin, Birgit Saktia, Öffentlichkeitsarbeit und Stephanie Großeberkenbusch, Schriftwart. Man tue halt, was nötig sei. Einfach machen. Positive Bilanz zieht Michaela Eickmann zur bisherigen Teamerfahrung: „Nicht immer sind wir einig, bei der Auswahl der Anschaffungen beispielsweise gehen die Meinungen auch mal auseinander. Aber dann stimmen wir ab, und damit ist es gut, ohne dass etwas persönlich genommen wird.“ Ausdrücklich erwünscht seien Ideen für den Kita-Alltag. „Je mehr Leute dazu beitragen, desto besser“, so der Tenor im Team. Tabea Pipenbrink betont, dass es ihrerseits keine Erwartungen an die Leistungen des Fördervereins gebe. Niemand soll sich unter Druck fühlen. Wenn es neue Ideen gibt, sei das schon gut. Kontakt zum Förderverein gibt es per E-Mail fvkita.elisabeth@kirche-langenhagen.de.