"Kultur als Staatsziel"

Marco Brunotte (rechts) und Daniela Behrens (2. von rechts) begrüßten im Landtag Ursula Schöndeling (von links), Wolfgang M. Ludwig, Dagmar Schmidt und Klaus Dittmann.

Langenhagener Künstler beim Kulturbrunch mit Marco Brunotte

Langenhagen. Die SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen lud im Rahmen des ersten bundesweiten Aktionstages des Deutschen Kulturrates unter dem Motto „Kultur gut stärken“ zum Kulturbrunch ein, um mit Kulturschaffenden ins Gespräch zu kommen. Auch der Langenhagener Landtagsabgeordnete Marco Brunotte beteiligte sich an dieser Aktion und bat Vertreterinnen und Vertreter von Kultureinrichtungen aus seinem Wahlkreis in den Niedersächsischen Landtag. So begrüßte er die Langenhagener Künstler Dagmar Schmidt, Wolf Gloßner, Wolfgang M. Ludwig, Klaus Dittmann sowie Ursula Schöndeling, Geschäftsführerin des Langenhagener Kunstvereins, im Landtag. „Gute Kulturpolitik lebt auch vom Dialog mit den Aktiven“, sagte Marco Brunotte. Kulturförderung sei keine Subvention, sondern Investition in die Zukunft. Deshalb wolle die SPD die kulturelle Infrastruktur und die öffentliche Kulturpolitik absichern, so Daniela Behrens, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Kultur gehöre als Staatsziel in die Verfassung und damit ins Pflichtenheft von Bund, Ländern und Kommunen. Für Niedersachsen sei ein Kulturentwicklungsplan erforderlich, um gemeinsam mit den Kommunen kulturelle Infrastruktur in der Zukunft zu sichern. „Kulturelle Einrichtungen brauchen eine verlässliche institutionelle Förderung und dürfen nicht permanent der Unsicherheit von kurzfristigen Projektförderungen ausgesetzt werden“, forderte Marco Brunotte.



In der Diskussion waren sich alle Beteiligten einig, dass die Möglichkeiten kultureller Teilhabe ausgebaut werden müssen. Für die Gestaltung einer gerechten und farbigen Gesellschaft hat die kulturelle Bildung eine zentrale Bedeutung. Kulturelle Bildung im schulischen und außerschulischen Bereich für Kinder und Jugendliche sei ein entscheidender Schlüssel zur gerechten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Malkurse, Musikunterricht, Museumspädagogik bieten einen charmanten Zugang zu Bildung. Die Kultur- und Kreativwirtschaft habe sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Diese Impulse sollten stärker genutzt, denn die Wechselwirkung zwischen öffentlich geförderter Kultur und der daraus erwachsenden Kulturwirtschaft ist enorm



„Gemeinsam wollen wir uns starkmachen für den Erhalt des kulturellen Reichtums in Niedersachsen“, so Marco Brunotte, „einen besonderes Augenmerk legen wir auf die Förderung von Kunst und Künstlern. Ihre Kreativität ist wichtig für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.“