Kulturring rockt wieder die Bühne

Beim Jubiläumsfest des Kulturrings brachte die Line-Dance Gruppe „Castle Liners“ Schwung in die Reihen. (Foto: S. Dickhaeuser)
 
Bürgermeister Mirko Heuer sprach beim Jubiläum des Kulturringes. (Foto: S. Dickhaeuser)

25-jähriges Jubiläum mit Rück- und Ausblicken gebührend gefeiert

Langenhagen (dkh). Zum 1994 gegründeten Kulturring Langenhagen zählen 33 ortsansässige Vereine mit insgesamt 572 Mitgliedern. Sein 25-jähriges Bestehen feierte der Verein im Vereinshaus des SV Langenforth. Unter den rund 50 Mitgliedern und Gästen befanden sich Gerda Negraßus, Ehrenmitglied und erste Vorsitzende (1994 bis 2015), Anneke Bazuin, erste. Vorsitzende (2015 bis 2018) und die weiteren ehemaligen Vorstandsmitglieder Hannelore Paschen und Helga Heits. Der amtierende ersteVorsitzende Jürgen Miethe freute sich, Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer und Annika Stegmaier von der Freiwilligenagentur Langenhagen in den Reihen begrüßen zu dürfen. Neben dem leiblichen Wohl brachten die Line-Dance Gruppe „Castle Liners“ und der Zauberkünstler „Zino“ Schwung und Zauber in die Jubi-Feier.
Die Ehrenvorsitzende Gerda Negraßus erinnerte in ihrer Eröffnungsrede an all die Aktivitäten, die in der Gründungsphase des Vereins notwendig waren. So auch die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten und die Renovierung des ersten Vereinsheims, das unbedingt eine Auffrischung brauchte. In Erinnerung an all die Mühen resümierte Negraßus: „Ehrenamtliche Arbeit macht Spaß. Zwar ist man sowieso an allem Schuld, aber es erfüllt einen doch wirklich auch aus.“ Lob und Dank für das ehrenamtliche Engagement der Ehrenvorsitzenden und der weiteren Mitglieder gab es von Bürgermeister Mirko Heuer. „Der Kulturring hat eine Entwicklung vollzogen, die ihres gleichen sucht und das vorbildliche ehrenamtliche Engagement verdient Unterstützung. Kultur macht die Stadt lebenswert“, sagte Heuer und empfahl den Mitgliedern „bleiben Sie dran und bleiben Sie hartnäckig, auch wenn sich die Mittel auf andere Bereiche, wie beispielsweise wichtige Bauvorhaben konzentrieren. Kommen Sie dennoch in den Ratssaal, getreu dem Motto „hier sitzt die Kultur“ und zeigen sie so Präsenz.
Seit Mai 2019 freut sich der Kulturring auch über die Unterstützung von Ehrenamtskoordinatorin Annika Stegmaier der Freiwilligenagentur Langenhagen Sie sagt: „Das Thema ist groß und wichtig, denn damit ist eine Wertschätzung verbunden, die wir den Besitzern der Ehrenamtskarte mit Rabatten und weitere Aktionen bieten.“ Wichtig ist auch das Kulturfestival, das Vereinsgeschichte schreibt. Der Vorsitzende des Kulturrings erinnert sich: „Das Kulturfestival Langenhagen war einer der Hauptgründe für die Gründung unseres Vereins. Der Antrag auf die dazu benötigten Fördermittel löste 1994 im Schul- und Kulturausschuss der Stadt Langenhagen eine heftige Debatte aus. Es ging um 30.000 Mark, die gebraucht wurden, damit das Festival stattfinden kann. Heute ist diese Diskussion Teil der Vereinsgeschichte und das Festival, das alle zwei Jahre veranstaltet wird, ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt Langenhagen .“ Der Veranstaltungskalender für das Jahr 2020 rankt sich um das Jubiläumsjahr des Kulturrings und klingt abwechslungsreich, denn noch vor dem Langenhagener Kulturfestival in der Woche vom 4. bis 6. September soll „das Wochenende der Langenhagener Vereine“, vom 19. bis 21. Juni 2020, etliche Programmhighlights bieten und auch die junge Generation in den Bann ziehen. Spaß bringt auch das alljährliche Sommerfest am Vereinshaus am Rhodehof 18 mit Tanz- und Gesangsdarbietungen. Weitere Informationen zum Kulturring und den Veranstaltungen bietet die Homepage www.kulturring-langenhagen.de. Bei Fragen und Informationen ist Jürgen Miethe telefonisch unter 0511 6046160 und per WhatsApp unter (0177) 3 40 52 75 erreichbar.
Im Jubiläums-Jahr nimmt der Kulturring erstmals auch am Stadtfest teil. Hier bietet sich den Vereinen am Sonntag, 28. Juli, 14 bis 18 Uhr, die große Bühne am CCL für Präsentationsmöglichkeiten mit Tanz, Musik und Sport. Der Kulturring wird mit einem Informationsstand vor Ort sein. Interessierte Vereine, die noch nicht Mitglied unter dem Dach des Kulturrings sind, aber auch Bürger, die Lust auf ein Hobby haben und in einen Verein eintreten möchten, sind hier gut beraten.