Kunstverein wieder nominiert

Zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren

Langenhagen. Zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren ist der Kunstverein Langenhagen unter der Leitung von Ursula Schöndeling 2013 für den Preis für Kunstvereine des Arbeitskreis deutscher Kunstverein und der Art Cologne nominiert.
Wie bereits in den Jahren 2006, 2010 und 2012 findet sich der Kunstverein Langenhagen nun zum insgesamt vierten Mal auf der Liste der für den Preis nominierten Kunstvereine. Eine wechselnde Expertenrunde wählt alljährlich aus über 270 Kunstvereinen in Deutschland eine Reihe von Institutionen für ihre herausragende Arbeit aus.
Neben finanzstarken Großvereinen wie der kestnergesellschaft Hannover, die es in diesem Jahr zum ersten Mal auf die Liste der preisverdächtigen Vereine geschafft hat, hält der Kunstverein Langenhagen sich nun als Dauerbrenner in dieser prominenten Auswahl.
Die 2. Vorsitzende Eva Schatta freut sich für Langenhagen: “Ich bin dem Kunstverein Langenhagen seit vielen Jahren treu. Mich freut, dass die Ausstellung AN_Eignungen, die im letzten Jahr 30 Künstler an zwölf Orten in Langenhagen präsentierte oder die Arbeit von Silke Schatz zum Eichenpark über die Grenzen Langenhagens positiv wahrgenommen wird. Es ist toll, dass Experten aus allen Teilen Deutschlands, uns für die Verbindung internationaler zeitgenössischer Kunst mit unserer Stadt loben.“
Holger Graab, 1. Vorsitzender meint: “Wir sind wirklich sehr stolz auf die erneute Nominierung, sie beweist, dass auch kleine Vereine, die nicht im Zentrum der Kulturmetropolen verortet sind, ein bundesweit beachtetes Programm machen können. Wir hoffen dieses Signal kommt auch bei der Politik an, denn gerade kleine Vereine sind von Kürzungen und stagnierenden Fördersummen besonders betroffen.“ Schatzmeisterin Ilka Schulze kommentiert: “Wenn unsere Förderung automatisch unserer Reputation angepasst hätte, müssten wir uns nicht alle Jahre wieder ums Geld Sorgen machen. Wir hoffen, dass sich diese tollen Erfolge, die Langenhagen bundesweit Beachtung bringen auch in erhöhter Förderbereitschaft im institutionellen Bereich niederschlagen. Im Kunstverein wird extrem sparsam gewirtschaftet und Ursula Schöndelings Gehalt liegt leider noch Immer weit unter dem öffentlichen Tarif. Trotz der Erweiterung der Arbeitsbereiche in der Vermittlung erhält sie das exakt gleiche Gehalt ihrer Vorgängerin. Es wurde nicht einmal der Preissteigerung angepasst.”