Langenhagen entzerrt Schülerbeförderung in Stoßzeiten

Gymnasium verlegt Anfangszeit/ÜSTRA fährt Schulzentrum zweites Mal an

Langenhagen. In den vergangenen Wochen tagte eine Arbeitsgruppe, um Lösungen zu finden, wie sich in Zeiten der Corona-Pandemie eine Entzerrung in den Stoßzeiten der Schülerbeförderung organisieren lässt.
„Wir haben bis zu den Osterferien eine Lösung gefunden, die wir uns im März nochmal gemeinsam anschauen werden, um dann weiter für die Zeit nach den Osterferien zu planen“, so Bildungs- und Sozialdezernentin Eva Bender. Beteiligt an dieser Arbeitsgruppe waren die weiterführenden Schulen in Langehangen, die ÜSTRA, die Region Hannover, das regionale Landesamt für Schule und Bildung und die Stadt Langenhagen. „Ich möchte mich bei allen Beteiligten für die sehr konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Dem Gymnasium gilt ein besonderer Dank, da es schulorganisatorisch eine große Aufgabe vor der Brust hat“, so Bender weiter.
Die vorübergehende Lösung beinhaltet, dass die Anfangszeit am Gymnasium auf 9 Uhr verlegt wird. “Das dynamische Geschehen verlangt dynamische Lösungen. Deshalb bewegt sich unsere Schulgemeinschaft, um ihren Beitrag zu einem sicheren Schulbesuch zu leisten. Großen Dank an die ÜSTRA, die uns durch das Bereitstellen von zusätzlichen Bussen dabei hilft“, bestätigt Silke Kaune, kommissarische Leiterin des Gymnasiums Langenhagen.
Die Verlegung der Anfangszeit bedeutet, dass die ÜSTRA betrieblich die Möglichkeit hat, mit den Linien 610, 611 und 480 ein zweites Mal das Schulzentrum anzufahren, wodurch der Schülerverkehr entsprechend entlastet wird. Die Umstellung ist laut ÜSTRA bereits ab Mitte Februar möglich. Der Verkehrsdezernent der Region Hannover, Ulf-Birger Franz, begrüßt die Initiative des Gymnasiums und dankt dem Verkehrsunternehmen für die schnelle Reaktion. Die Region werde die anfallenden Kosten für die zusätzlichen Fahrten übernehmen. „Die ÜSTRA freut sich, zu einer Lösung im Interesse der Schüler und ihrer Eltern beitragen zu können, und dankt allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit“, ergänzt Denise Hain, Vorständin Betrieb und Personal der ÜSTRA.