Langenhagen soll Smart City werden

Digitalisierung: Stadt beantragt Förderung in Höhe von 17,5 Millionen Euro

Langenhagen. Mit einem umfangreichen  Konzept bewirbt sich die Stadt somit für eine zukünftige Förderung von bis zu 17,5 Millionen Euro, mit denen räumliche und gesellschaftliche Wirkungen der Digitalisierung aufgegriffen werden und Langenhagen zur Smart City weiterentwickelt werden soll. Der Rat der Stadt Langenhagen hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass Langenhagen Modellkommune werden soll.
Mit der Bewerbung sollen Projekte finanziert werden, die eine Kommune in Zukunft
handlungsfähig und lebenswerter macht. So sollen unter anderem in den Bereichen der Strom- und Heizenergie Verbesserungen durch nachhaltige Energie möglich sein. Außerdem soll durch die Messung von Verkehrsaufkommen, Geschwindigkeitsbegrenzungen zur „Rush Hour“ oder Durchfahrtverbote für Lastwagen-Verkehre bei Stau auf den Autobahnen eine bessere Verkehrsführung möglich gemacht werden. Eine digitale Abfall-Sensorik würde ermöglichen, dass Mülleimer an entlegenen Orten seltener geleert werden (Fahrten vermeiden) und stark frequentierte Mülleimer häufiger im Abfuhrzyklus berücksichtigt werden, um herumliegenden Müll zu vermeiden.
Alles Maßnahmen, mit der die SPD-Bürgermeisterkandidatin mit Amtsinhaber Mirko Heuer d'accord geht. Genauso wie Tim Julian Wook, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, ist sie der Ansicht, dass Langenhagen in Sachen Digitalisierung eine Vorreiterrolle in der Region Hannover übernehmen solle.
Marc Köhler, Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion, ergänzt:„In den nächsten Jahren hat  Langenhagen ein enormes Investitionsvolumen vor sich. Die Bewerbung um Fördersummen ist  daher nur folgerichtig. Insbesondere im Bereich der Digitalisierung muss sich Langenhagen zukunftsfähig aufstellen. Jetzt dürfen wir alle auf einen positiven Bescheid hoffen.“