Langenhagens neue Rolle

CCL-Eröffnung fordert die Stadt heraus

Langenhagen (gg/sch). „Shoppenhagen“ stand in den vergangenen Tagen im Mittelpunkt des Interesses tausender Besucher aus der ganzen Region. Nach langen Jahren schleichender Kaufkraftverluste freuen sich die Gewerbetreibenden im Stadtzentrum nun über die neu gewonnene Anziehungskraft auf die Konsumenten aus Langenhagen und seinen Nachbarkommunen. Die neue Rolle als Einkaufsmagnet fordert die Stadt heraus. So waren die Straßen rund ums CCL am verkaufsoffenen Sonntag vollkommen zugeparkt, besonders die Walsroder Straße auf mehr als einem Kilometer in beiden Richtungen. Größere Probleme entwickelten sich daraus aber nicht, bestätigt Polizeikommissarin Mitschke auf Anfrage des ECHOS. Sie war zusammen mit drei weiteren Kollegen im Dienst, eine besondere Maßnahme des Langenhagener Kommissariats für den verkaufsoffenen Sonntag. „Große Ansammlungen behalten wir im Auge, das ist hier gegeben“, erklärt die Polizeikommissarin und weiter, „auch am Sonnabend musste der abfließende Verkehr auf den Parkflachen nur einmal gestoppt werden, das ist nicht erheblich.“ Auffallend waren die vielen Fahrräder, die insbesondere am CCL-Eingang an der Konrad-Adenauer-Straße abgestellt waren. Sie standen, ohne Fahrradständer, in Reih und Glied, allerdings wackelte die Masse deutlich und drohte im Ganzen umzukippen, wenn ein- und ausgeparkt wurde. Eine Nachbesserung soll es geben, so die Auskunft der Stadtverwaltung auf Anfrage des ECHOS. „Mit der HBB war während der Planungsphase vereinbart worden, dass sich die Stadt um die Aufstellung von Fahrradständern kümmert. Doch angesichts des engen Zeitrahmens und der rechtzeitigen Fertigstellung des gepflasterten Außenbereiches waren diese Maßnahmen zurück gestellt worden. Die Planung weiterer Fahrradstellplätze ist bereits in Arbeit, so dass neue im Bereich der Westpassage aufgestellt werden konnten, sobald der Haushalt genehmigt ist“, sagt Pressesprecherin Juliane Stahl.
Auch zu den auf die aktuellen Besucherzahlen im Stadtzentrum nicht ausgerichteten Kapazitäten an Mülleimern stellt die Stadtverwaltung Nachbesserung in Aussicht. „Im Vorfeld sind zwei zusätzliche Mülleiner im Eingangsbereich der Westpassage aufgestellt worden“, so die Auskunft der Pressesprecherin. Drei Mal pro Woche werden die Mülleimer geleert. Die Situation soll in den nächsten Tagen mit einer Ortsbegehung geprüft werden.