Langzeitschäden nicht abzusehen

Steffen Krach (SPD) macht sich für Nachsorgezentrum stark

Langenhagen (ok). Wenn es um Corona geht, sind die Stichworte Schnelltest und Impfen in aller Munde. Wichtig ist für Steffen Krach, Kandidat der SPD für das Amt des Regionspräsidenten, aber auch die Nachsorge. Das hatte er in einer Online-Diskussion des Ortsvereins jetzt noch einmal hervorgehoben. Die Langzeitschäden nach einer Covid-19-Infektion seien nicht abzusehen, das müsse unbedingt weiter verfolgt und behandelt werden. Anja Sander, Vorsitzende des Ortsvereins, macht sich auch Gedanken über die Auswirkung des Corona-Virus, speziell bei den Jugendlichen: "Schon jeder dritte Jugendliche wird auffällig, Depressionen drohen. Durch den Wechselunterricht fehlt auch der strukturierte Tagesablauf." Mediensucht ist nach Ansicht Katja Schröders, Bürgermeisterkandidatin in Hemmingen, ein riesengroßes Problem, das sich in Corona-Zeiten noch verschärft habe. Um die Pandemie in den Griff zu bekommen, hat sowohl für Krach als auch für Afra Gamoori, Bürgermeisterkandidatin für Langenhagen, das Impfen höchste Priorität. Krach ist optimistisch, dass es spätestens nach Ostern vorangehe, die Hausärzte mit ins Boot geholt werden müssen. Impfen sei jetzt nicht die allerhöchste Medizin. Er übt Kritik an der Logistik, denn schon seit September sei bekannt, dass zur Kühlung des Impfstoffes spezielle Kühlschränke nötig seien. Regionsabgeordnete Elke Zach plädiert dafür, die Impfung mit zusätzlichen Möglichkeiten zu beschleunigen, auch am Wochenende zu impfen. Nach Ansicht Afra Gamooris müssen noch mehr kostenlose Transporte angeboten werden, gerade für körperlich Eingeschränkte und Einkommensschwache. Doch Schnelltests könne das Risiko zwar minimiert, aber nicht ausgeschlossen werden, da es sich ja immer nur um eine Momentaufnahme handle. Was die Impfpriorisierung angeht, so übte Astrid Schubart Kritik: Sie komme beruflich mit merhfach behinderten Kindern zusammen und sei immer noch nicht geimpft.