„Lebensader statt Todesstreifen“

Am "Grünen Band" lässt sich auch die Blässgans beobachten. (Foto: R. Stankewitz)

Tagesfahrt mit dem NABU an die Elbe

Langenhagen. Aus dem ehemaligen Grenzstreifen innerhalb Deutschlands ist in den letzten Jahrzehnten ein Naturschutzprojekt mit Vorzeigecharakter geworden. Das "Grüne Band", das von der Ostseeküste bis zum Dreiländereck in Thüringen reicht, ist eine wahre Schatzkammer der Artenvielfalt und am Sonntag, 30. September, Ziel einer Tagesfahrt der NABU-Ortsgruppe. Erste Station der Fahrt wird die Dummeniederung bei Bergen mit ihrer wunderschönen Landschaft aus naturnahen Laubwäldern, Bächen und Feuchtwiesen sein. Schwärme von Wildgänsen, Kranichen und Schwänen machen hier während des Vogelzuges Rast und lassen sich vom Aussichtsturm aus gut beobachten. An der zweiten Station der Tagesfahrt erfahren die Teilnehmer mehr zum NABU-Seeadlerprojekt "Natur erleben - Seeadler-Beobachtung in der Seegeniederung bei Gartow". Der König der Lüfte fühlt sich im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbauen wohl und kann dort mit etwas Glück beobachtet werden. Ein weiter Ausblick auf die Elbe lässt sich von der Burg Lenzen genießen. Dort gibt das BUND-Besucherzentrum Informationen über die Natur- und Kulturgeschichte der Region. Nach einem Tag am "Grünen Band" mit hoffentlich vielen beeindruckenden Beobachtungen werden die Teilnehmer gegen Abend Langenhagen wieder erreichen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt. Anmeldung per Telefon (0511) 73 78 33 oder Email georg.obermayr@nabu-langenhagen.de bis zum 26. September. Für die Verpflegung während der Fahrt sorgen die Teilnehmer selbst. Die Fahrt wird mit eigenen PKW durchgeführt und es werden Mitfahrgelegenheiten angeboten, unter anderem von den Exkursionsleitern Gunter Halle und Ricky Stankewitz.
Kosten: Kinder unter 14 Jahren kostenlos, NABU Mitglieder 10 Euro, sonst 15 Euro pro Person. Treffpunkt: Parkplatz an der Stadtbahnhaltestelle der Linie 1 Langenhagen Zentrum (CCL), Zufahrt über Schönefelder Straße; Abfahrt 7 Uhr.