„Lebenstüchtigkeit“ steht hoch im Kurs

Freuen sich über die neue Aufgabe für die Gesellschaft: die Schülerinnen und Schüler mit den Mitgliedern der „Wir-helfen-Stiftung“.Foto: S. Wallentin

Zweites „Do-it-Projekt“ der „Wir-helfen-Stiftung“ ist jetzt angelaufen

Langenhagen (ok). Mechanik gibt es schon, jetzt kommt Hauswirtschaft und mehr: Das zweite Do-it-Projekt ist zu Schuljahresbeginn im Haus „Castanea“ an der Kastanienallee angelaufen. Zehn Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule lernen „Lebenstüchtigkeit“, wie Sonja Vorwerk-Gerth: Wäsche sortieren, Essen kochen, Wäsche waschen, Fenster putzen, Staub saugen, Böden wischen und Bilder aufhängen. Aber auch Glühbirnen wechseln ist in dieser Zeit angesagt. Ganz wichtig ist für Sonja Vorwerk-Gerth auch die Tischkultur, eine gemeinsame Mahlzeit am Tag sei Pflicht. Sonja Vorwerk-Gerth: „Wir brauchen Menschen mit Herz, die später auch mit beiden Beinen im Berufsleben stehen und einfach einen guten Job machten.“ Das sei bei einigen Schülerinnen und Schülern durchaus möglich, wie Schulleiterin Andrea Engelhardt anmerkte. Sie habe viel Erfolg mit „außerschulischen Lehrorten“, gerade auch, was die Arbeitsorganisation und das Aufräumen des Arbeitsplatzes angehe. Das seien Erfahrungen, die auch auf Zuhause übertragen werden könnten. Ein Wir-Gefühl zu entwickeln sei wichtig, die „Wir-helfen-Stiftung“ als Träger sieht sich durchaus als Leuchtturm in dieser Beziehung. Und hat noch ein drittes Projekt in der Pipeline: Geplant ist ein drittes integratives Projekt mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen – etwa Frauen und Männern mit Migrationshintergrund oder aber auch körperlich Benachteiligten. Auch hierfür werden natürlich immer Freiwillige gesucht, die sich gern bei der Stiftung melden können.