Legenden mit Musik eingeweiht

Das Konzert im Wiesenauer "Komponistenviertel" kam gut an. (Foto: K. Raap)

„Langenhagener Symphoniker“ musizierten im Komponistenviertel

Langenhagen (kr). Eine auch von Wiesenauer Bürgern gewünschte Idee wurde jetzt von den Langenhagener Stadtplanern umgesetzt: Im „Komponistenviertel“ zwischen Sonnenweg und Walsroder Straße erhalten die Straßenschilder an der Beethoven- und der Wagnerstraße sowie die an der Bach- und der Händelstraße Zusatzschilder, sogenannte Legenden, die einige nützliche Informationen über die Komponisten enthalten. Insgesamt müssen für die vier Straßen wegen der Einmündungen und Kreuzungen 16 neue Info-Schilder angebracht werden. Zum „Tag der Städtebauförderung“ waren zumindest an der Einmündung Bachstraße, Ecke Wagnerstraße, die ersten beiden Legenden zu bewundern. Denn hier setzte Ernst Müller mit den „Langenhagener Symphonikern“ bei einem Platzkonzert die Aktion musikalisch um mit vier Werken der vier Komponisten. Auf dem Programm standen „Tochter Zion“, von Georg Friedrich Händel, der „Yorksche Marsch“ von Ludwig van Beethoven,1809 komponiert für die böhmische Landwehr, das weltberühmte „Ave Maria“ von Charles Gounod, das auf der Verwendung des Präludiums Nummer eins in C-Dur von Johann Sebastian Bach basiert sowie die „Festmusik“, die Richard Wagner für seine jährlichen Festspiele im eigenen Festspielhaus komponierte. Natürlich gab es auch noch einige Zugaben. Die begeisterten Zuhörer spendeten viel Beifall.
Christa Söhlke von der Abteilung Stadtplanung und Geoinformation, die die Aktion vorbereitete und koordinierte, hatte die begeisterten Anwohner begrüßt und auf eine weitere Veranstaltung hingewiesen: Unter dem Titel „Erzähl doch mal“ waren jung und alt herzlich eingeladen zu einem Klönschnack im Quartierstreff zum Austausch von Fotos und Anekdoten aus der Geschichte Wiesenaus.