Löschangriff über die Drehleiter

Mit 60 Kräften rückte die Feuerwehr zum Dachstuhlbrand aus. (Foto: C. Hasse)

Dachstzuhlbrand bei Gewitter in der Grafenberger Straße

Langenhagen. Um die Mittagszeit löste die Regionsleitstelle am Montag einen Voralarm für die Stadtfeuerwehr auf Grund des angekündigten Unwetters aus. Kurz nach 14 Uhr erfolgte nach den ersten Blitzen und Donnern der Alarm zu einem Dachstuhlbrand in die Grafenberger Straße.  Einsatzleiter Marcel Hofmann rückte mit drei Löschfahrzeugen, dem Einsatzleitwagen sowie der Drehleiter zum Einsatzort aus. Unterstützt wurden sie von Kräften aus Krähenwinkel sowie Godshorn, die ebenfalls mit insgesamt sechs Fahrzeugen vor Ort waren. Bei Eintreffen von Hofmann drang bereits dichter Qualm aus dem Dachstuhl, erste Flammen waren sichtbar. Die Bewohner der beiden betroffenen Wohnungen hatten bereits das Haus verlassen und wurden vom Rettungsdienst betreut. Ein Trupp ging unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Haus vor. Parallel lief ein Löschangriff über den Korb der Drehleiter. Das Feuer war innerhalb weniger Minuten unter Kontrolle, es hatte sich allerdings über einen großen Bereich des Dachstuhls ausgebreitet.
Die Aufgabe war es nun, den betroffenen Bereich nach noch vorhandenen Glutnestern abzusuchen und diese dann zu löschen. Hierzu wurde das Dach sowohl von innen als auch von aussen über den Korb der Drehleiter geöffnet. Diverse Trupps kamen hier unter Atemschutz zum Einsatz. Die Grafenberger Straße war für den Durchgangsverkehr während der gesamten vier-stündigen Löscharbeiten gesperrt. Die Ortsfeuerwehr der Stadt Langenhagen war mit rund 60 Kräften im Einsatz.  Ein Paralleleinsatz beschäftigte die Ortsfeuerwehr Godshorn, da im dortigen Gewerbegebiet eine Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Der Schaden wird auf 80.000 Euro geschätzt.