Mähdrescher geriet in Brand

Die Feuerwehrleute verhinderten in letzter Minute eine Brandausbreitung. (Foto: M. Dankowsky)

54 Feuerwehrleute und 14 Fahrzeuge in Kaltenweider Feldmark im Einsatz

Kaltenweide. Zu einem Mähdrescherbrand kam es am Sonntagnachmittag um 15.50 Uhr in der Kaltenweider Feldmark. Zwischen dem Achtminutenweg und dem Waldweg geriet der Drescher eines Lohnunternehmers in Brand. Eigene Löschversuche des Fahrers und des Feldeigentümers mit einem Feuerlöscher blieben erfolglos. Die alarmierten Feuerwehren aus Kaltenweide und Krähenwinkel konzentrierten sich initial darauf, eine Brandausbreitung auf ein angrenzendes Waldstück und den Rest des Getreidefeldes zu verhindern. Dies wurde mit mehreren Strahlrohren aus den Tanks der Löschfahrzeuge knapp verhindert. Parallel dazu wurde mit zwei Treckern mit angehängten Grubbern Schneisen in das Feld gefahren, um ebenfalls eine Ausbreitung zu verhindern. Diese Fahrzeuge waren sehr schnell vor Ort und unterstützten die Arbeit der Feuerwehr maßgeblich. Zur weiteren Verstärkung wurden noch die Ortsfeuerwehr Langenhagen und ein Flugfeldlöschfahrzeug der WF Airport des Flughafen Langenhagen nachalarmiert. Damit konnte dann der brennende Mähdrescher abgelöscht werden. Da es an diesem Tag relativ windstill war, konnte das Feuer auf eine verhältnismäßig klein Fläche begrenzt werden. Bei stärkerem Wind hätten das Feuer sicher auf den Wald übergegriffen.. Unter der Einsatzleitung von Kaltenweides Ortsbrandmeister Uwe Glaser waren insgesamt 54 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen vor Ort.
Noch während der Einsatz lief, wurden Kräfte abgezogen und zu einem brennenden Getreidefeld im Bereich Hainhaus dirigiert. Dort wurden die Kräfte aus Isernhagen unterstützt.