MAJA beendet große Rundreise

Viele Kinder besuchten das MAJA-Spielmobil auf der Rundreise – Der Spielplatz am Söseweg war ein sehr beliebter Standort. (Foto: C. Wurm)

Buntes Treiben für Jung und Alt am Söseweg

Langenhagen (cow). Ganze fünf Wochen war MAJA (Mobile Aufsuchende Jugendarbeit) mit ihrem bunten Spielmobil in Langenhagen und den Ortschaften unterwegs, um für großen Spielespaß während der Sommerferien zu sorgen. In den fünf Wochen hat das MAJA-Duo, welches bis August aus Daniela Boese und Alexander Pischel bestand, viele Eindrücke von verschiedenen Standorten gesammelt und die Kontakte zu den Kindern und Jugendlichen noch verstärken können. Zudem gab es eine Veränderung bei der Besetzung, denn Mitarbeiterin Daniela Boese verlies vor kurzem das Team, um eine neue Arbeitsstelle in Kiel anzufangen (das ECHO berichtete).
Beim letzten Besuch des Spielmobils auf dem Spielplatz im Söseweg herrschte noch einmal großer Andrang und Action pur. Mehr als 40 Kinder besuchten pro Tag das aufgebaute Spieleparadies rund um den kreativ-bemalten Bauwagen und erfreuten sich an der Auswahl an Spielgeräten, wobei die Go-Karts eindeutig ganz oben auf der Beliebtheitsskala standen. An fünf Nachmittagen wurde der Spielplatz hinter der Shell-Tankstelle zu einem wahren Treffpunkt für Jung und Alt, zumal auch viele Eltern und Großeltern ihre Sprösslinge begleiteten und ihnen entspannt beim ausgelassenen Spielen zusahen.
Daher freute sich Pischel bei dem bunten Treiben auch über die Unterstützung von Praktikantin Stefanie Schmidt, die Soziale Arbeit studiert und gerade im Jugendzentrum Langenhagen beim Langenhagener Verein für Sozialarbeit ihr Projektstudium absolviert. Bei ihrem zwölfwöchigen Projekt bietet sie im Jugendzentrum jeden Donnerstag, von 15 bis 18 Uhr, eine Mal- und Bastelzeit für Kinder und Jugendliche an. Neue kreative Köpfe sind noch gerne erwünscht: Zum diesjährigen Jubiläum des Vereins für Sozialarbeit plant die 22-Jährige gemeinsam mit ihrer Kreativgruppe ein großes Mosaik-Bild aus Fliesen zu erstellen, was dann auf der Feier präsentiert und später im Jugendzentrum ausgestellt werden soll. Die Unterstützung bei der mobilen aufsuchenden Jugendarbeit ist für die Studentin neu, aber zugleich sehr spannend. „Die Kinder sind fordernd und wollen bespaßt werden. Gerade an diesem Standort ist auch die multikulturelle Mischung aus verschiedenen Nationalitäten sehr schön und interessant.“
Alexander Pischel (37) zieht ein durchaus positives Resümee der diesjährigen MAJA-Sommertour: „Es waren fünf erfolgreiche Wochen mit ganz unterschiedlicher Resonanz. Jeder Standort war für uns wichtig, wir konnten Kontakte zu den Kindern wieder auffrischen und haben ganz verschiedene Erfahrungen gesammelt.“ Als Bestätigung der Arbeit sieht der Soziologe auch, dass viele Kinder schon vor den eigentlichen Öffnungszeiten des Spielmobils auf die Jugendarbeiter warteten und sie vor Ort in Empfang nahmen: „Wenn wir mit dem Spielmobil ankommen, werden wir häufig schon erwartet. Daran sieht man, dass das Ganze auch ankommt und wir unsere Arbeit richtig machen. Diese Bestätigung freut mich sehr.“
Jetzt bleibt abzuwarten, wann die zweite Stelle bei der mobilen aufsuchenden Jugendarbeit wieder besetzt wird, um als starkes Team vor Ort agieren zu können. Die Stelle ist bereits ausgeschrieben.