Manches ist immer noch aktuell

Stöberten interessiert in den alten Abiturarbeiten (von links): Regine Klinke, Kerstin Meyer-Hoffmann und Imke Ruße, geborene Brandt.Foto: O. Krebs

Nach 25 Jahren: Abitiurienten treffen sich am 17. Mai in der IGS

Langenhagen (ok). Manche Themen sind eben Dauerbrenner oder werden wieder aktuell. „Deutsch-israelischer Konflikt“ oder „Russische Revolution von 1917“ sind im Abitur 1989 in Geschichte geprüft worden und bestimmen auch heute wieder die Nachrichten. 75 Schülerinnen und Schüler haben damals ihre Reifeprüfung abgelegt, sie sind genauso wie die Mitschülerinnen und Mitschüler, die die zehnte Klasse im Jahr 1986 verlassen haben, zur Feier am nächsten Sonnabend, 17. Mai, in der IGS eingeladen. „Aber natürlich alle anderen Ehemaligen auch“, merkt Regine Klinke, Leiterin der Sekundarstufe II an. Um 15 Uhr ist Treffen vor der Aula und eine Schulführung steht auf dem Programm. Um 16 Uhr geht es dann zum Klönschnack in die Teestube. „Erfahrungsgemäß werden abends dann noch im kleineren Rahmen viele Anekdoten zum Besten gegeben“, weiß Regine Klinke. Imke Ruße und Kerstin Meyer-Hoffmann erinnern sich noch gern an ihre Schulzeit und stöbern interessiert in ihren alten Arbeiten. Genauso wie Regine Klinke sind sie der Ansicht, dass ihre Schulzeit im Vergleich zu den heutigen Abiturienten doch wesentlich entspannter war – deutlich weniger Unterricht, weniger Prüfungsfächer, kein Zentralabitur, das in diesem Jahr in Mathe, Deutsch und Englisch übrigens sogar in zehn Bundesländern gleichzeitig läuft. „Ich habe höchsten Respekt, die emotionale Belastung für die Schülerinnen und Schüler ist heute sehr hoch“, zieht Regine Klinke den Hut vor den Leistungen. Die Anmeldungen zur Feier laufen im Schneeballsystem über die sozialen Netzwerke und auch über die Eltern. Auch auf der Homepage www.igs-langenhagen.de ist unter Ehemalige eine Registrierung mit dem Namen möglich. Oder: einfach im Sekretariat unter der Telefonnummer (0511) 7307-9640 anrufen.