Manege frei für den Kinderzirkus

Die Inszenierung der Show überzeugte nach der Projektwoche in der Friedrich Ebert Schule alle Beteiligten. (Foto: D. Lange)

Projektwoche in der Friedrich-Ebert-Schule

Langenhagen (dl). Zum zweiten Mal nach einer Pause von vier Jahren widmeten sich die Schüler der Friedrich-Ebert-Schule wieder dem Thema Zirkus und der besonderen Magie, die von dieser Welt des schönen Scheins ausgeht. Und wo ginge das besser als in einem richtigen Zirkus? In diesem Fall im Zirkus Rasch, einem Mitmachzirkus für alle Schulformen und Kindergärten. Die Projektwochen im Zirkus ermöglichen den Kindern nicht nur einen spannenden Einblick in den Zirkusalltag und die Arbeit in der Manege, vielmehr sind sie für drei glanzvolle Vorstellungen vor großem Publikum einmal selbst die Artisten, Zauberer oder Clowns. Und das trotz der wenigen, für die Proben zur Verfügung stehenden Zeit, auf einem hohen Niveau und mit einer Ausstattung, wie sie nur ein Zirkus bieten kann. Und die Kinder spielten, als hätten sie nie was anderes gemacht. Unter der fachkundigen Führung und Leitung ihrer Trainer, einer klassischen Zirkusfamilie mit Ingo und Melanie Rasch sowie ihren drei erwachsenen Kindern Angelino, Magdalena und Angelina zeigten die Grundschüler ein begeisterndes Programm mit einer temporeichen Trampolin-Show, mit Seiltänzern und Trapezakrobatik, mit Fakiren, die auf Nagelbrettern liegen, mit Haremsdamen und einer Feuer-Show und vor allem mit frechen, komischen Clowns. Die Putzclowns zum Beispiel reinigten zuerst den Vorhang und wandten sich anschließend dem Publikum zu. Dabei sparten sie nicht mit Wasser, schließlich sollten alle Besucher sauber sein und nicht nur die in der ersten Reihe. Einen besonderen Nervenkitzel versprach die magische Kiste, in die sich ein Kind setzte und in welche anschließend von allen Seiten lange Schwerter gesteckt werden. Aber alles ging gut, das Kind entstieg am Ende wieder unversehrt und wohlauf seinem engen Behältnis. Während der Projektwoche werden alle Kinder als Mitwirkende mit einbezogen und jeder findet dabei das Passende für sich, zumal die Trainer den Nachwuchsartisten sowohl bei den Proben als auch während der Vorstellungen in jeder Situation die notwendige Sicherheit in der Manege vermitteln konnten. Entsprechend begeistert wurden die kleinen Artisten beim abschließenden, großen Finale vom Publikum gefeiert.