Marc Dennis Münkel will es wissen

Die Langenhagener Parteifreunde drücken Marc Dennis Münkel (3. von links) die Daumen (von links): Reinhard Grabowsky, Gerriet Kohls, Mirko Heuer, Marco Zacharias und Jörg Prick.Foto: O. Krebs

35-Jähriger kämpft um Landtagskandidatur für CDU

Langenhagen (ok). Er ist jung, und er ist selbstständig – Merkmale, die nicht unbedingt auf den landläufigen Landtagsabgeordneten zutreffen. Der 35-jährige Marc Dennis Münkel aus Twenge will es wissen und für die CDU in den Niedersächsischen Landtag einziehen. Die Unterstützung seiner Parteikolleginnen und -kollegen aus Langenhagen ist ihm gewiss; jetzt gilt es, am kommenden Freitag, 16. März, ab 19 Uhr im Gasthaus Dehne in Isernhagen NB die Christdemokraten aus Isernhagen und Burgwedel – den anderen beiden Gebietskörperschaften im Wahlkreis – zu überzeugen. Sein Gegenkandidat: Rainer Fredermann aus Burgwedel. Stadtverbandschef Marco Zacharias ist der Ansicht, dass Münkel ein "bodenständiger Typ" ist, der für den ländlichen Raum stehe, und Fraktionschef Mirko Heuer findet, dass die Zeit für einen Kandidaten aus Langenhagen, der unter anderem auch für Langenhagen stehe, reif sei. Und in der Tat: Lang, lang ist es her; letzter Abgeordneter aus Langenhagen im Landesparlament war nach Informationen des ECHO Georg Volz in den 60er Jahren. Für Gerriet Kohls, Chef des Kaltenweider Ortsverbandes, in dem auch Marc Münkel zuhause ist, spielt nicht zuletzt die Größe der Kommune eine entscheidende Rolle: "Langenhagen ist größer als Burgwedel und Isernhagen zusammen." Seine Stärke sieht der potenzielle Kandidat selbst, der den Hof Münkel in Twenge führt, in der Land- und Ernährungswirtschaft, immerhin dem zweitstärksten Wirtschaftszweig nach dem Fahrzeugbau in Niedersachsen. Sollte sich Münkel am Freitag gegen Fredermann durchsetzen, hat der Pferdefreund die erste Hürde übersprungen. Dann käme es zum Aufeinandertreffen zweier Langenhagener beim Kampf um ein Landtagsmandat. Sein sozialdemokratischer Gegner: der schon landtagserfahrene Marco Brunotte.