Max Gundlach reiste zum ORF nach Linz

Max Gundlach beim Anzünden der Kerzen des Adventskranzes mit dem Friedenslicht. (Foto: B. Schwetz)

Friedenslicht aus Bethlehem erreicht Krähenwinkel

Krähenwinkel (bls). Aus der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem gelangte das Licht über Österreich in die Matthias-Claudius-Kirche, um von dort aus in die Haushalte der Krähenwinkeler und Kaltenweider Bevölkerung verteilt zu werden. Dieses besondere Ereignis wurde mit einem eigenen Gottesdienst zelebriert, der von einem zusammengestellten Chor der Grundschule Krähenwinkel untermalt wurde. Unter der Leitung von Petra Albutat wurden die einstudierten Weihnachtslieder vorgetragen. Seit 1986 wird das Friedenslicht in den Norden Hannovers geholt. Anfangs wurde das Licht von Personen der Partner-Gemeinde Stadl-Paura gebracht, später dann aber selber von ausgelosten Schülern der Krähenwinkeler Grundschule abgeholt. In diesem Jahr war Max Gundlach der glückliche Gewinner, der fünf Tage vor Übergabe des Friedenslichtes in Krähenwinkel, die Reise nach Linz zum Österreichischen Rundfunk (ORF) angetreten hat. Der ORF strahlt die Übergabe des Friedenslichtes live im Fernsehen aus. In einer Grubenlampe wurde das Feuer mit dem ICE nach Hannover transportiert. Das Friedenslicht ist das einzige offene Feuer, das mit der Deutschen Bahn transportiert werden darf. Andreas Hartfiel, Bürgermeister von Krähenwinkel, überbrachte Grüße und wünschte der Gemeinde ein frohes Weihnachtsfest. Mit dem Feuer wurden Altarkerzen und der Adventskranz entzündet und auch in einigen Haushalten brennt nun das Friedenslicht, welches man sich am Ende der Veranstaltung mit seiner eigenen Kerze mit nach Hause nehmen durfte. Im nächsten Jahr gibt es dann einen neuen Schüler, der am Tag vor Heiligabend das Licht des Friedens nach Krähenwinkel bringen darf.