Mehrgenerationenhaus Mütterzentrum Langenhagen muss eine Zukunft haben

Langenhagen. Zum „Tag der Mehrgenerationenhäuser“ am 6. Juni erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks:
„In Langenhagen leistet das Mehrgenerationenhaus Mütterzentrum Langenhagen wertvolle Arbeit und bietet passgenaue Angebote für Familien und Senioren. Als Frauentreffpunkt für alle Nationalitäten sorgt es unter anderem für Betreuungsangebote für Kinder von Migrantinnen, die an den Deutschkursen der Volkshochschule teilnehmen.“ Die familienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks kritisiert, dass die Zukunft der Mehrgenerationenhäuser ungewiss ist: „Die schwarzgelbe Bundesregierung hat sich nicht ausreichend für den Fortbestand der bereits bestehenden Häuser eingesetzt. Das Bundesprogramm wird neu ausgeschrieben, die Träger von Häusern müssen sich neu bewerben. Marks bedauert weiter, dass in Zukunft bundesweit nur noch 450 statt 500 Häuser gefördert werden sollen. Hinzu kommt, dass der jährliche Bundeszuschuss pro Mehrgenerationenhaus von 40.000 auf 30.000 Euro ab 2012 sinkt. „Das bestehende Bundesprogramm wird zusammengestrichen. Eine nachhaltige Generationenpolitik sieht anders aus“, betont die Abgeordnete. Das Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser“, dessen fünfjährige Laufzeit 2011 und 2012 zu Ende geht, ist eine Erfolgsgeschichte. Die Begegnungsstätten für alle Generationen haben sich in den Städten und Gemeinden als Anlaufstelle bewährt. Caren Marks hierzu: „Ich hoffe, dass das Mehrgenerationenhaus seine Pforten auch in den nächsten Jahren weiterhin öffnen kann. Die engagierte Arbeit der vielen Ehrenamtlichen im Mütterzentrum ist wertvoll für ein gelingendes Miteinander der Generationen in Langenhagen.“